MRK: "Bevor Mensch und Roboter zusammenarbeit, müssen erst Menschen miteinander reden." Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter bei Schunk.

„Bevor Mensch und Roboter zusammenarbeiten, müssen erst Menschen miteinander reden.“ Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter bei Schunk. Redaktion IEE

„Bevor Mensch und Roboter zusammenarbeiten, müssen erst Menschen miteinander reden.“ Mit diesen Worten eröffnete Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter bei Schunk, die Veranstaltung. Dieser Idee folgten über 50 Teilnehmer aus der Industrie, wobei das Spektrum vom Automatisierungsanbieter über den Roboterhersteller bis zu Teilnehmern aus dem Bereich Automotive reichte. Das beweist das große Interesse an dem Thema, das auch auf der Hannover Messe eines der Kernthemen war. Prof. Markus Glück, Chief Innovation Officer im Unternehmen, begann die Vortragsreihe mit einem Leitfaden zur Einführung der Mensch-Roboter-Kollaboration im Unternehmen und führte anschließend durch das Programm. Für ihn steckt hinter der MRK-Idee mehr als nur den Schutzzaun abzuschaffen. Er sieht sogar aufgrund der alternden Gesellschaft sogar eine gewisse Notwendigkeit, um die MRK stärker in der Industrie zu integrieren..

MRK zieht erst langsam in die Industrie ein. Auf der Veranstaltungen wurden einige der vielel noch offenen Fragen beleuchtet.

MRK zieht erst langsam in die Industrie ein. Auf der Veranstaltung wurden noch offenen Fragen wie Zertifizierung und Machbarkeit beleuchtet. Redaktion IEE

Neben den unternehmenseigenen Erfahrungen mit dem Thema MRK referierten auch Gastredner und versuchten, die noch offenen Fragen beim Thema MRK zu beleuchten. Etwa: „Wie lässt sich die MRK im Produktionsalltat nutzstiftend einsetzen?“ So erläuterte Werner Varro, Leiter Industrie-Elektronik beim TÜV Süd, die Tücken der internationalen Normenlandschaft und die Folgen für die Zertifizierung einer MRK-Anwendung. Thomas Schraml von Audi zeigte als Vertreter der Automobilindustrie, bereits implementierte Beispiele in den eigenen Werken. Auch Dr. Johannes Kurth, Leiter Enginieering/Advanced Technology Solutions von Kuka Systems, präsentierte Applikationsmöglichkeiten aus der Produktion. Im Praxisteil demonstrierte Schunk Beispiele aus der eigenen Fertigung und Einsatzmöglichkeiten seines Co-act Greifers JL1.