Intel hat mit der Auslieferung der neuen Core i7 High-End Desktop Prozessoren begonnen. Mit den beiden Varianten Core i7 920 (2,66 GHz) und 940 (2,93 GHz) sowie der besonders leistungsstarken Core i7 Extreme 965 Edition sind jetzt die ersten Prozessoren auf Basis der Intel Core Mikroarchitektur (Codename Nehalem) verfügbar. Die CPUs haben eine um bis zu 40% höhere Leistungsfähigkeit „ohne zusätzlichen Strombedarf“. Als Thermal Design Power werden nach wie vor recht üppige 130 W angegeben. Ermöglicht wird dies durch Neuerungen wie dem Turbo-Boost, dem integrierten DDR3 Speichercontroller und der Intel QuickPath-Technik. „Die Intel Core i7 Prozessoren stellen die seit 40 Jahren größte Veränderung in der Halbleiterindustrie dar und läuten eine neue Computer Ära ein,“ erläutert stolz Patrick Gelsinger, Senior Vice President und General Manager der Intel Digital Enterprise Group.

Die Turbo-Boost-Technik erhöht die Leistung des Chips signifikant, indem sie Anwendungen beschleunigt, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen. Die auf dem Chip integrierte Power Control Unit (PCU) überwacht den Leistungsbedarf des Prozessors und passt die Prozessorleistung automatisch an das Nutzerverhalten an. Sind nicht alle Rechenkerne voll ausgelastet, steigert der Turbo Mode – je nach Single- oder Multithread-Anwendung – automatisch die Taktfrequenz eines oder mehrerer Prozessorkerne um eine bis maximal zwei Stufen ohne zusätzlichen Stromverbrauch.

Die Intel QuickPath Technik optimiert den Datenfluss vom und zum Prozessor und verschafft den Core i7 Prozessoren eine mehr als doppelt so hohe Speicherbandbreite im Vergleich zu den bisherigen Extreme-Plattformen von Intel. Darüber hinaus arbeiten die Core i7 Prozessoren mit Hyper-Threading-Technik, die auf vier Kernen die parallele Bearbeitung von bis zu acht Threads ermöglicht.

Intel setzt bei den Core i7 Prozessoren auf Transistoren, die in der Intel 45nm Hi-k Metal Gate Silizium Technologie gefertigt sind. Darüber hinaus sind in den Core i7 Prozessoren die neueste Intel Stromspartechniken integriert. Mit diesen lassen sich nun auch Desktop PCs in den Schlafmodus versetzen, was bislang nur Notebooks vorbehalten war.

Die Core i7 Prozessoren verfügen über 8 MByte Level 3 Cache und unterstützen bis zu drei DDR3-1066 MHz Speicherkanäle. Core i7 Prozessoren für Server sowie für Notebooks werden zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.