Die M4i Digitizer sind als Modelle mit ein, zwei oder vier Kanälen verfügbar.

Die M4i Digitizer sind als Modelle mit ein, zwei oder vier Kanälen verfügbar.Spectrum Systementwicklung Microelectronic

Alle werden mit 4 GByte on-board Speicher, fortschrittlichen Aufzeichnungsmodi und Software-Tools geliefert. Beim Einsatz in einen PCIe x8 Gen2 Steckplatz können die Daten mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit von bis zu 3,4 GByte/s an den Host-PC übertragen werden. Beim Streamen lassen sich extrem lange Signalverläufe direkt in den PC aufzeichnen, speichern und weiterverarbeiten. Optionale Firmware-Pakete ermöglichen es, direkt auf der Karte im FPGA Signalverarbeitung wie Block Average oder Peak Erkennung durchzuführen. Die Digitizer sind mit vollständig kalibrierbaren Eingangsverstärkern ausgestattet, die Eingangsbereiche von ±200 mV bis ±2,5 V anbieten. Erweiterte Eingangsstufen können mit optionalen externen Verstärkern erreicht werden.

Eine Triggerung ist sowohl auf alle Analogkanäle als auch auf die beiden externen Triggereingänge möglich. Alle Triggerquellen lassen sich logisch verknüpfen, um konditionierte Triggerung auf spezielle Eingangszustände zu realisieren. Die Triggermodi werden zusätzlich ergänzt durch eine Reihe von speichersegmentierenden Aufzeichnungsmodi sowie schnelle Zeitstempel der Ereignisse. Dabei beträgt die Totzeit zwischen den Segmenten nur 80 Samples (entsprechend 16 ns bei 5 GS/s).

Bis bis zu acht M4i-Karten lassen sich in einem System synchronisieren. Dazu wird die Star-Hub-Option installiert. Diese verteilt Takt- und Triggersignale zwischen den Karten. Mithilfe des Star-Hubs können System mit bis zu 32 synchronen Kanälen aufgebaut werden. Zur Parametrierung und Steuerung der Digitizer bietet sich die hauseigene Software SBench 6 an. Die Daten können in verschiedene Formate wie ASCII, Wave oder Matlab exportiert werden. Für den Selbstprogrammierer werden SPCM-Treiber für Windows und Linux mitgeliefert.