2015 hatte der deutsche Photovoltaik-Maschinenbau einen Weltmarktanteil von mehr als 50 %.

2015 hatte der deutsche Photovoltaik-Maschinenbau einen Weltmarktanteil von mehr als 50 %. Vionet/Fotolia.com

Mit einem Weltmarktanteil von mehr als 50 % behauptete der deutsche Photovoltaik-Maschinenbau im Jahr 2015 erneut seine Position. Der Wettbewerb aus Asien nimmt laut Verband allerdings zu.

Auch die Exportquote deutscher Photovoltaik-Zulieferer blieb mit 85 % auf hohem Niveau. Rund 59 % des Anteils am Gesamtumsatz im vierten Quartal stammte dabei aus Ostasien. Mehr noch: „Investitionen kommen momentan nicht nur aus Asien, sondern auch aus dem amerikanischen Wirtschaftsraum“, erklärt Dr. Peter Fath, Geschäftsführer RCT Solutions und Vorsitzender des Vorstands VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Knapp 21 % der Umsätze erzielte die Branche im vergangenen Jahr in den USA.

Aufträge für Photovoltaik-Maschinenbau steigen

Der Auftragseingang insgesamt nahm im vierten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 170 % zu. Zuletzt erreichte die Branche eine vergleichbare Orderstärke vor dem Einbruch im Jahr 2012. Auch hier lag Asien vorn: 68 % der Bestellungen kamen von dort, gefolgt von den USA (18 %), Deutschland (11 %) und Europa (3 %). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Bestellungen aus Europa damit versechsfacht, aus Amerika nahezu verdreifacht und aus Deutschland verdoppelt.

Für die kommenden Monate geht der Verband von einer weiterhin positiven Entwicklung der Auftragseingänge und Umsätze aus. „Hersteller investieren beispielsweise in Hocheffizienz-Produktionstechnologien wie Perc , Pert und ähnliche. Viele bestehende Anlagen werden mit diesen Technologien aufgerüstet“, erläutert Dr. Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.