ABB Deutschland kämpft mit dem langsamen Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem fehlenden Kraftwerksbau.

ABB Deutschland kämpft mit dem langsamen Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem fehlenden Kraftwerksbau.ABB

Der Umsatz der deutschen ABB sank 2014 um 4 % und belief sich auf 3,22 Milliarden Euro gegenüber 3,37 Milliarden Euro im Jahr 2013. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) betrug 269 Millionen Euro und lag damit unter dem Vorjahr (332 Millionen Euro). Der Auftragseingang belief sich auf 2,94 Milliarden Euro, das sind 5 % weniger als der Vorjahreswert von 3,09 Milliarden Euro.

Ein guter Auftragsbestand verhalf der Division Industrieautomation und Antriebe zu einem Umsatz über dem Vorjahreswert, er belief sich auf 504 Millionen Euro (2013: 446 Millionen Euro), ein Plus von 13 %. Der Auftragseingang ging jedoch um 15 % zurück. Er lag bei 453 Millionen Euro gegenüber 530 Millionen Euro im Jahr 2013.

Bei der Prozessautomation lag der Auftragseingang mit 396 Millionen Euro um 9 % unter dem Vorjahr (436 Millionen Euro). Hier machten sich vor allem die Auswirkungen der Krise auf dem Schiffsmarkt bemerkbar. Der Umsatz ging um 11 % von 484 auf 431 Millionen Euro zurück.

Positiv entwickelt hat sich die Division Niederspannungsprodukte. Sowohl Umsatz als auch Auftragseingang verzeichneten ein Plus von 6 %. Der Umsatz auf 908 Millionen Euro (2013: 859 Millionen Euro), der Auftragseingang belief sich auf 905 Millionen Euro (2013: 852 Millionen Euro).

Der Umsatz der Energietechnik-Produkte fiel um 11 % und belief sich auf 740 Millionen Euro gegenüber 832 Millionen Euro im Vorjahr. Die Produktsparte verzeichnete einen Auftragseingang von 766 Millionen Euro; gegenüber 774 Millionen Euro im Vorjahr ein leichter Rückgang. Der Auftragseingang im Bereich Energietechnik-Systeme lag bei 444 Millionen Euro (2013: 530 Millionen Euro), das entspricht einem Minus von 16 %. Vor allem Großprojekte fehlten. Der Umsatz sank ebenfalls um 16 % von 788 auf 664 Millionen Euro.