Die Anlagen werden mit fix montierten Solarmodulen ausgestattet und eine Gesamtleistung von über 13 Megawatt (MW) haben. Das Hauptkraftwerk wird in Spinasanta errichtet und eine Kapazität von sechs MW aufweisen. Die beiden anderen Anlagen werden in Cardonita (3,8 MW) und in Sugherotorto (3,3 MW) gebaut.

Nach dem Anschluss ans Stromnetz werden die Sonnenkraftwerke rund 19 Gigawattstunden (GWh) grünen Strom im Jahr bereitstellen. Damit wird der Ausstoss von über 9.400 Tonnen Kohlendioxid im Jahr vermieden, was der Jahresemission von rund 3.900 kraftstoffsparenden Autos entspricht. Das Projekt wird voraussichtlich bereits Ende des Jahres 2010 abgeschlossen. Ermöglicht wird diese kurze Installationszeit durch das modulare eBoP-Konzept (elektrische Anlagenperipherie) von ABB. Dank der Vormontage einzelner elektrischen Komponenten und ihrer Prüfung vor der Lieferung kann die Installation und Inbetriebnahme vor Ort schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Das reduziert Projektkosten und -risiken. Das schlüsselfertige Projekt umfasst die Planung, das Engineering, die Lieferung und Inbetriebnahme der Kraftwerke sowie die Mittelspannungsverbindung, mit der die Anlagen ans öffentliche Netz angebunden werden. ABB liefert Transformatoren, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, Schutzgeräte und ein hoch entwickeltes Leitsystem mit Fernsteuerungs- und Ferndiagnosefunktion, um den Betrieb zu optimieren und höchste Effizienz sicherzustellen. „Erneuerbare Energien wie die Sonnenenergie werden immer wichtiger, wenn es darum geht, zusätzlichen Strom möglichst umweltschonend zu produzieren. ABB hat ein breites technisches Portfolio um solche Energien einzufangen und effektiv ins Stromnetz zu integrieren“, sagt Peter Leupp, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB.