ABB und das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim haben heute in Mannheim den ABB-Wissenschaftspreis 2002 gestartet. Mit einem Mausclick eröffneten ABB-Forschungschef Prof. Kurt-Volker Boos (re.) und der Direktor des Landesmuseums, Prof. Lothar Suhling (li.),  das Internetportal mit der Adresse www.abb.de/wissenschaftspreis, wo bis zum 31. Mai 2002 Bewerbungen übermittelt werden können. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr für Arbeiten rund um die dezentrale Energie vergeben.


„Die Arbeiten sollen einen Beitrag zur Entwicklung der erneuerbaren Energien leisten. Angesichts der drohenden Verknappung fossiler Brennstoffe und der globalen Erwärmung durch den Treibhauseffekt wird die Forschung in diesem Bereich zur Zukunftsfrage ersten Ranges“, betont Prof. Boos.


ABB selbst entwickelt Technologien, die Windenergie und andere alternative Energieformen wirtschaftlich attraktiv machen. Die Strategie besteht darin, auf globaler Ebene umfassende, IT-gesteuerte Energielösungen anzubieten – von der Energieerzeugung, Energieübertragung und Energieverteilung bis hin zu Finanzierung und Dienstleistungen.


Die Bewerbungen für den diesjährigen Wissenschaftspreis sollen grundsätzlich nur online über das Portal erfolgen, um unnötige Papierberge zu vermeiden. Der Preis wurde seit 1990 bislang fünfmal für Arbeiten zur Technik-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Südwestdeutschlands verliehen. Anlässlich der Hundert-Jahr-Feier im Sommer 2000 entschloss sich die deutsche ABB, den Preis im Jahr 2002 mit neuen Fragestellungen und einem höheren Preisgeld auszuloben.


„Wir freuen uns, dass ABB den Preis – weiterhin gemeinsam mit dem Landesmuseum – verleiht und damit die traditionell gute Zusammenarbeit und Unterstützung unseres Hauses weiterführt“, ergänzt Prof. Suhling. Bei der Sichtung der Beiträge wird in diesem Jahr auch die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Stuttgart ihre weithin anerkannte Kompetenz einbringen.


ABB in Deutschland erzielt mit annähernd 20.000 Beschäftigten einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. ABB ist weltweit führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. ABB beschäftigt rund 160.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern.


Das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim setzt seit seiner Eröffnung im September 1990 historische und kulturwissenschaftliche Akzente: Eine Zeitreise durch die Industrialisierung des deutschen Südwestens führt zu exemplarischen Stationen des technischen, sozialen und politischen Wandels seit dem 18. Jahrhundert.