ABB hat einen gemischten Start ins Jahr 2017 hingelegt. Umsatz und Gewinn stiegen, dagegen ging die Auftragslage zurück.

ABB hat einen gemischten Start ins Jahr 2017 hingelegt: Umsatz und Gewinn stiegen, dagegen ging die Auftragslage zurück. bounlow-pic – Fotolia

Der Auftragsbestand von ABB belief sich Ende März 2017 auf 23 Milliarden US-Dollar und sank um 2 % gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2016. Dies führt der Konzern insbesondere auf die rückläufigen Großaufträge (-34%) in den Divisionen Industrieautomation und Stromnetze zurück. Beim Konzerngewinn verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg von 500 Millionen US-Dollar auf 724 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg beruht in großen Teilen aus dem Verkauf des Kabelgeschäfts an NKT Cables Ende 2016 für 934 Millionen US-Dollar.

Im ersten Quartal 2017 erhöhte sich der Umsatz um 3 % und legte in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte, Stromnetze sowie Robotik und Antriebe zu. Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB, sieht erste Anzeichen einer Marktstabilisierung in Teilen der Prozessindustrie und einige Wachstumssignale in frühzyklischen Geschäften.