Der Konzern hat den Verkauf der Geschäftseinheit für Bahnelektrifizierungsprojekte (Fahrleitungen) zu einem Preis von 38 Mio. US-Dollar an Balfour Beatty Plc bekannt gegeben. Der Verkauf ist Teil der strategischen Ausrichtung auf die Kernbereiche Energie- und Automatisierungstechnologie für die Energieversorgung und die Industrie. Die Geschäftseinheit wird voraussichtlich im Jahr 2001 einen Umsatz von ca. 90 Millionen US-Dollar verzeichnen.


Die Veräusserung unterliegt der üblichen Bewertung durch die Wettbewerbsbehörden. Laut Vertrag übernimmt Balfour Beatty von der Firma Konstruktion, Engineering, Bau, Installation sowie Service und den Verkauf kompletter Fahrleitungen. Das Schienengeschäft hat Niederlassungen in Italien und Grossbritannien sowie Verkaufsbüros in den Niederlanden und in Norwegen. Es sind 350 Mitarbeitende beschäftigt. Richard Siudek, Mitglied der Konzernleitung und Leiter der Division Versorgungsunternehmen des Konzerns, führte aus, dass die Veräusserung für den Konzern ein strategisch wichtiger Schritt ist.


«Die Strategie von ABB ist einfach: Unseren Kunden Mehrwert bieten und gleichzeitig eine schlankere Organisation aufzubauen.», sagte Siudek. «Mit dieser Veräusserung können wir unsere Stärken noch intensiver auf unsere Hauptkunden im Bereich Energieversorgung ausrichten.»


Der Konzern erklärte, in Zukunft weiter mit Balfour Beatty als Lieferant von Produkten, Dienstleistungen und Produkt- und Dienstleistungspaketen zusammenzuarbeiten.