Jopseph Hogan, Vorstandsvorsitzender der ABB Ltd., stellte den Geschäftsbericht 2012 vor.

Jopseph Hogan, Vorstandsvorsitzender der ABB Ltd., stellte den Geschäftsbericht 2012 vor.ABB

Mit 39,3 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz im Jahr 2012 4 % über dem des Vorjahres. Auch der Auftragseingang entwickelte sich positiv und legte lokal um 4 % zu. Organisch blieb er mit einem Volumen von gut 40 Millionen US-Dollar stabil. Die Industrienachfrage nach energieeffizienten Produktionstechnologien und die Notwendigkeit, mehr Energie über bestehende Netze zu transportieren, waren die wichtigsten Wachstumstreiber. Trotzdem sank der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Auch EBIT (-13 %) und EBITDA (-8 %) gaben nach. Größtenteils geht dieser Rückgang auf das negative Ergebnis in der Division Energietechniksysteme zurück, die wiederum mit Investitionen für deren Neuausrichtung zur langfristigen Rentabilität zusammenhängen. Durch die im Dezember angekündigte Initiative wurde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um rund 350 Millionen US-Dollar gemindert. Davon entfielen rund  100 Millionen US-Dollar auf Restrukturierungs- und andere nicht-operative Maßnahmen. Somit sind im operativen EBITDA Belastungen in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar enthalten.

Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB, ist mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden: „Wir haben ein weiteres Mal gezeigt, dass wir über den gesamten Konjunkturzyklus stabile Ergebnisse liefern können.“ In Richtung Zukunft sagt er: „Wir streben weiterhin jährliche Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen in Höhe von 3 bis 5 % der Umsatzkosten mit einem verbesserten Supply Management, Qualitätssteigerungen und einem höheren ROI im Vertrieb und in der Forschung und Entwicklung an. Außerdem halten wir an unserer Verpflichtung fest, höheren Wert für unsere Aktionäre zu schaffen und sowohl mit organischem als auch nicht organischem Wachstum die Rendite auf unsere Investitionen zu steigern.“