Dem optischen Sensoren der iC-PNH Serie von IC-Haus genügt eine Sensorfläche von nur 1,9 × 3,3 mm2, um Drehgeber-Codescheiben abzutasten und Sinussignale in HiFi-Qualität zu erzeugen. Die Auswertung übernehmen Interpolations-ICs mit einer Nonius-Berechnung, die sehr hohe Winkelauflösungen oberhalb von 21 Bit erreichen können. Für eine hohe Genauigkeit durch eine schärfere Abbildung sind alle Bausteine dieser Serie mit einer kurzwelligen blauen LED-Beleuchtung einsetzbar.

Der Sensor von IC-Haus kommt mit einer Sensorfläche von nur 1,9 mm × 3,3 mm aus.

Der Sensor von IC-Haus kommt mit einer Sensorfläche von nur 1,9 mm × 3,3 mm aus. IC-Haus

Im Vergleich mit konventionellen Absolutgeber-Sensoren lesen iC-PNH-Sensoren nur drei inkrementelle Nonius-Spuren sowie einen 2 Bit Gray-Code, was Bauraum einspart und auch die Ausleuchtung vereinfacht. Durch die kleine Abtastfläche und die hohe Empfindlichkeit der Sensoren reduziert sich der Energiebedarf für die erforderliche LED zugunsten der Lebensdauer. Die Phased-Arrays können mit einer blauen LED eingesetzt werden, was Verzerrungen minimiert und den Signalkontrast erhöht; ebenfalls möglich ist die für Encoder klassische IR-LED.

Die iC-PNH Bausteine sind verfügbar für Codescheiben von 26 mm, 33 mm oder 39 mm und arbeiten ab einer Versorgungsspannung von 4,1 V im Temperaturbereich von -40 °C bis +125 °C. Mit nur 0,9 mm Dicke baut das verwendete optoQFN-Gehäuse sehr flach und aufgrund der Kantenlänge von nur 5 mm x 5 mm wird wertvolle Platinenfläche eingespart.

Der iC-MNF verfügt in jedem Kanal über eine separat einstellbare Signalkonditionierung mit Sample & Hold-Stufe, die das aufbereitete Analogsignal für die anschließendesequenzielle Digitalisierung festhält. Dafür steht ein hochgenauer SAR-A/D-Wandler zur Verfügung, der eine Interpolationsauflösung von bis zu 14 Bit bietet. Der nichtlineare A/D-Wandler verwendet die Tangens-Funktion und wertet Sinus und Cosinus gleichzeitig aus.