Eines ist sicher beim Active-Matrix-LED-Licht: Mit dieser Technologie kommt das adaptive Fahrlicht in eine neue Dimension.

Bild 1: Dr. Stefan Kampmann (Osram): „Wir sind überzeugt, dass wir damit das Licht der Zukunft – Made in Germany – … und Sicherheit – Made in Germany – realisiert haben.“

Bild 1: Dr. Stefan Kampmann (Osram): „Wir sind überzeugt, dass wir damit das Licht der Zukunft – Made in Germany – … und Sicherheit – Made in Germany – realisiert haben.“ Alfred Vollmer

Noch ist es „nur“ ein abgeschlossenes Forschungsprojekt, aber die Redaktion hat sich vor Ort überzeugt: Die Grundlagen für einen intelligenten LED-Fahrzeugscheinwerfer mit hoher Auflösung sind entwickelt, und das Ergebnis lässt vermuten, dass der geplante SOP in Serienfahrzeugen zum Ende dieses Jahrzehnts realistisch zu schaffen ist, denn alle Entwicklungspartner haben offensichtlich von Anfang an auf ein für die Massenfertigung taugliches Produkt im Auto hingearbeitet.

Unter der Gesamtprojektleitung von Osram entwickelte das Team, dem auch die Projektpartner Daimler, Fraunhofer IZM, Hella und Infineon angehören, ein Demonstrationsmodell, das weit mehr ist als nur ein Labordemonstrator. Jeder der in einem Fahrzeug aus dem Hause Daimler eingebauten fertigen Demo-Scheinwerfer enthält drei neuartige LED-Lichtquellen mit jeweils 1024 einzeln ansteuerbaren Punkten, das Scheinwerfersystem somit 6 x 1024 Lichtpunkte, die über die gesamte Projektionsbreite ihr Lichtbild ausstrahlen. Dadurch lässt sich das Scheinwerferlicht sehr genau an die jeweilige Verkehrssituation anpassen, so dass immer möglichst optimale Lichtverhältnisse herrschen können, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Das Licht lässt sich an jeden denkbaren Kurvenverlauf so anpassen, dass es keine dunklen Randbereiche gibt.

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