Die Modulfamilie AirBoxen ist nun komplett. Sie wird ergänzt durch die bistabile AirBox 42, die bekannten Geräte mit 3/2-Wege- und monostabilen 4/2-Wege­Ventilen.An der gewohnten Schnittstelle zu AS-i hat sich nichts verändert. Es gibt grundsätzlich zwei Ausführungen- die gelb/gelb-Variante für komplette Versorgung aus dem gelben AS-i Kabel und die gelb/schwarz-Variante mit 24V für die separate Abschaltmöglichkeit der integrierten Ventile.


Alle Schlauchsteckanschlüsse sind von der Firma Legris in 8 mm bzw. teilweise 4 mm für Hilfsluft ausgeführt. Sie bieten eine sichere Verbindung und schnelles, werkzeugloses Stecken und Lösen. Alle AirBoxen haben die normierte AS-i EMS-Schnittstelle und lassen sich direkt auf das Handadressiergerät aufstecken. Es ist mit den neuen adressierbaren Unterteilen jetzt auch möglich, AirBoxen nach bereits erfolgter Montage zu adressieren. Die AirBoxen bieten ausgewachsene Magnetventile mit großem pneumatischen Durchfluss auf kleinstem Raum.


Auf einer Grundfläche von 45 x 80 mm können so zwei einfachwirkende Zylinder angesteuert werden. Jedes Modul beinhaltet ein oder maximal zwei Magnetventile. So können logische Einheiten gebildet werden. Zu jedem pneumatischen Aktuator gehört eine AirBox. Dies vereinfacht die Fehlersuche erheblich. Wird die AirBox dicht am Aktuator montiert, ergeben sich kurze Schlauchver­bindungen. Dadurch werden pneumatische Verzögerungszeiten minimiert und Luftmengen reduziert. Dies führt zu schnelleren Prozessen und geringeren Kosten bei der Drucklufterzeugung.