Die Fuel Cell Electric Vehicle (FCEV) sollen vor allem als Dienst- und Poolfahrzeuge Verwendung finden. Das Projekt erhält im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Fördermittel von mehr als 500.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mit dem Nationalen Innovationsprogramm NIP II unterstützt das Ministerium seit 2016 Maßnahmen zur Entwicklung und Marktvorbereitung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien für den Einsatz im Verkehr.

Brennstoffzellen-Flotte

Ladevorgang bei einem Toyota Mirai: 30 Modelle des Brennstoffzellen-Fahrzeugs soll ab Ende 2017 auf deutschen Starßen unterwegs sein. Toyota

Doch warum startet die BMW-Tochter Alphabet eine Brennstoffzellen-Flotte, die ausschließlich aus Toyota-Fahrzeugen besteht? „Alphabet ist zwar ein Unternehmen der BMW Group, als All-Brand-Captive beraten wir unsere Kunden jedoch markenunabhängig“, erklärt Tim Beltermann, Leiter Vertrieb und Marketing bei Alphabet Fuhrparkmanagement. „Aktuell ist das Angebot an serienfähigen Brennstoffzellenfahrzeugen hierzulande noch sehr begrenzt. Der Toyota Mirai ist eines dieser Modelle und für den Einsatz in Unternehmensflotten optimal geeignet.“

„Alternative Antriebe (…) liefern einen nachhaltigen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor und werden von unseren Kunden immer stärker nachgefragt“, sagt Tim Beltermann. Die Brennstoffzellentechnologie stelle für das Unternehmen eine konsequente Weiterentwicklung dar. Im Jahr 2013 lancierte der Fuhrparkanbieter bereits das Konzept Alpha Electric, das Kundenunternehmen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten unterstützen soll. Momentan befinden sich im Portfolio des Anbieters nach Unternehmensangaben rund 5.000 reine E-Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Elektrotransporter (eLCV).