Die Entwicklung der Mikrosystemtechnik ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass eine engere Bündelung der Aktivitäten und der Know-how-Träger angebracht ist. Deshalb haben der AMA Fachverband für Sensorik e.V., Göttingen, und die IVAM NRW e.V., Dortmund, nun eine Kooperationsvereinbarung zur Mikrosystemtechnik unterzeichnet. Damit erfolgte gleichzeitig der „Ringschluss“ untereinander, nachdem beide Organisationen bereits vor einigen Wochen ähnliche Vereinbarungen mit dem ZVEI-Fachverband „Bauelemente der Elektronik“ getroffen haben.


Die Kooperation der Partner soll vor allem den Informationsaustausch zur Mikrosystemtechnik stärken und somit den Marktzugang und die Marktdurchdringung für die Mikrosystemtechnik und mikrosystemtechnischen Produkte fördern. Als weitere Ziele werden die Unterstützung der Mitgliedsunternehmen bei der Nutzung der öffentlichen Förderung sowie die Veranschaulichung der gegenwärtigen und zukünftigen Einsatzfelder der Mikrosystemtechnik durch eine abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit genannt.


Reinhold Rösemann, Vorsitzender des AMA Fachverbandes, sieht im gemeinsamen Auftreten der drei Verbände aber auch eine Stärkung des politischen Gewichts. „Eine Kooperation der kleinen und mittleren Unternehmen und der spezifischen F&E-Institute, wie sie besonders stark im AMA Fachverband und in der IVAM vertreten sind, ist gerade im Bereich der Mikrosystemtechnik nützlich und wird auch von den Technologieträgern ausdrücklich gewünscht.“


Hanns Rump, Vorsitzender der IVAM: „In dieser aufstrebenden Technik ist es besonders wichtig, die gesamte Bandbreite der Technologen und Hersteller abdecken zu können. Die von den beiden Verbänden angestrebte Bündelung der vorhandenen Kompetenzen ermöglicht es, Synergieeffekte zu generieren und die Position der Mitgliedsunternehmen in der globalen Wettbewerbssituation zu festigen bzw. weiter auszubauen.“


AMA, IVAM und ZVEI wollen mit ihrer Zusammenarbeit nicht zuletzt auch zu einer Straffung und Synergiebildung der Verbandsaktivitäten in der Mikrosystemtechnik beitragen. Hierdurch soll auch die wirkungsvolle Artikulation der Bedürfnisse der Institute und Unternehmen in nationalen und internationalen Gremien als wesentliches Instrument zur konstruktiven Mitgestaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen ermöglicht werden.