AMS übernimmt CISS

„Wir sehen dieses Zusammengehen als Chance, unser Know-how mit dem Potenzial eines weltweit agierenden Unternehmens kombinieren zu können und auf diese Weise mit unserem Team in den System-On-Chip Markt vordringen zu können“. So kommentiert Klaus Jöstl, geschäftsführender Gesellschafter des Grazer Chip-Entwicklungshauses CISS, die Übernahme des 1991 gegründeten Unternehmens (Jahresumsatz 1999: 16 Mio. ATS) durch die Austria Mikro Systeme International AG.
CISS mit Sitz in Graz liegt im Ranking der unabhängigen, europäischen Chip-Designhäuser im Mittelfeld und beschäftigte zuletzt 13 Mitarbeiter. Das Unternehmen zählt u. a. das Kernforschungszentrum CERN in Genf, Kretz-Technik und Motorola zu seinen Referenzkunden. Der Hauptabsatzmarkt des Unternehmens ist Europa. Das Unternehmen verfügt über langjährige Entwicklungspartnerschaften mit Infineon, Philips, Ericsson, ST Microelectronics und Atmel. Gefertigt wurden die von CISS in Graz entworfenen Computer-Chips bis dato sowohl bei Austria Mikro Systeme International in Unterpremstätten als auch in Taiwan (TSMC) und Korea (LG Semiconductor).
Mag. Hans-Jörg Kaltenbrunner, Vorstandsvorsitzender der Austria Mikro Systeme International zu diesem jüngsten Projekt des Konzerns: „Wir verfolgen eine offensive Expansionsstrategie. Unsere Position im europäischen Spitzenfeld von Mixed-Signal Mikrochips können wir durch die im Frühjahr erfolgte Gründung unseres neuen Automotiv-Designcenters in Pisa (I), den Aufbau eines Entwicklungs-Hauses in Rapperswil (CH) und die jetzige Übernahme der CISS weiter ausbauen“.

AMS
Tel. (03136) 500-5263
thomas.schwarzl@amsint.com
http://www.amsint.com