Von Hameg sind jetzt vier Analog- und vier Analog-/Digital-Oszilloskope mit Bandbreiten von 50 bis 200 MHz auf den Markt gebracht. Die Geräte mit Echtzeitabtastraten von 500 MS/s bis 2 GS/s und bis zu 2 MSample Speichertiefe warten mit einer leichten, intuitiven Bedienoberfläche in Kombination mit mehrsprachigen Menüs, direkter Bedienung und Hilfefunktionen auf. Es existieren umfangreiche Mathematik- und Cursormessfunktionen sowie Interface-Optionen (USB, IEEE-488, Ethernet); Tastköpfe werden automatisch erkannt. Neu sind weiter ein 6-stelliger Frequenzzähler und umfangreiche Videotriggeroptionen.


Zwei Modelle verfügen über zwei zusätzliche Logik-Eingänge und Logiktrigger. Alle Geräte sind lüfterlos konzipiert. Angezeigte Messwerte können bei DSOs im Vergleich zu Analog-Oszilloskopen durchaus um Größenordnungen falsch sein. Einer der vielen Gründe hierfür ist die Tatsache, dass jedes DSO die Abtastrate reduzieren muss, wenn die Zeitbasis heruntergeschaltet wird. Aus GSa/s können dann kSa/s werden, ohne dass dem Anwender die Konsequenzen bewusst werden. Dieser Effekt kann nur durch den Einsatz sehr tiefer Speicher umgangen werden. Deshalb verwendet Hameg in seinen Spitzenmodellen 2 MSample Speicher, so dass bei einer Zeitbasiseinstellung von 200 µs/cm noch die höchste Abtastrate wirksam ist.