S300 und S700 sind mit Sercos II-Standard entsprechend der IEC-Norm 61784-1, Ausgabe 2, Kapitel 16/2 (früher IEC 61491) zertifiziert.

S300 und S700 sind mit Sercos II-Standard entsprechend der IEC-Norm 61784-1, Ausgabe 2, Kapitel 16/2 (früher IEC 61491) zertifiziert.

Die Servoverstärker der S300- und S700-Serie sind für den Einsatz mit dem Schnittstellenstandard Sercos II zertifiziert worden, speziell z. B. auch für Verpackungsmaschinen: Die Kompatibilität mit dem Teilstandard Packaging Profile Extended ist bestätigt, den die IGS (Interessengemeinschaft Sercos Interface) und die Nutzergruppe OMAC (Open Modular Architecture Controls) speziell für Verpackungsanwendungen definiert haben. Die Zertifizierung garantiert Maschinenbauern, dass sie die zwei Servoverstärker-Baureihen schnell und sicher in Sercos II-Umgebungen – insbesondere auch in Lösungen der Verpackungsindustrie – integrieren können.
Der digitale Servoverstärker S300 und sein großer Bruder S700 besitzen eine hohe Leistungsdichten und damit verbunden kleine Bauformen. Die einfache Bedienbarkeit ermöglicht auch Nicht-Fachleuten eine schnelle und komfortable Inbetriebnahme. Weitere Eigenschaften: Hohe Flexibilität durch Unterstützung von mehr als 20 Feedbacksystemen, von allen üblichen Bus- und Feldbussystemen, unterschiedlichen Motoren und zahlreichen Softwarefunktionen. Die imple-
mentierte Ethernet-Schnittstelle am S700 ermöglicht eine kostengünstige und saubere Unterstützung vieler Ethernet-basierter Feldbussysteme. Im ersten Schritt wurde Ethercat integriert. Die Implementierung von Ethernet, TCP/IP, Profinet, Sercos III und anderen Interfaces ist in Vorbereitung.
Der Servoregler S700, basierend auf einem ARM9 Prozessor, ermöglicht hohe Dynamik in der Antriebstechnik. Entsprechend den immer größer werden Anforderungen an Safety-Funktionen besteht die Möglichkeit, eine Safety-Erweiterungskarte nachzurüsten. An Stellen, wo andere Hersteller noch mit mehreren Feedbacks arbeiten, kann der S700 sicheren Stillstand unter Moment und eine sichere kleine Drehzahl garantieren. Dadurch werden Eingriffe in die Maschine bei eingeschaltetem Motor und damit mit minimalen Produktivitätsverlust möglich. Der S700 lässt sich zudem mit einer MMC-Memory-Karte ausrüsten, mit der sich Parametersätze und Firmware im Feld leicht sichern und kopieren lassen. (uns)