Die Softwaresimulation, die Ansys und Green Hills zusammen entwickelt haben, soll die Realisierung von Projekten rund um das autonome Fahren beschleunigen. Vor allem die Zeit zwischen Forschung & Entwicklung und dem sicherheitszertifizierten Deployment in der Produktion werde durch die schnelle Modellentwicklung verkürzt, betonte Jeremy Flann, Vice President EMEA bei Green Hills, im Gespräch mit AUTOMOBIL-ELEKTRONIK.

Green Hills

Jeremy Flann, Vice President EMEA Green Hills, stellte die Simulationssoftware auf der CES 2018 in Las Vegas der Öffentlichkeit vor. Alfred Vollmer

Für die Lösung kombinierten die Unternehmen Ansys‘ offene ADAS/AV-Simulationsplattform, welche die Software Scade-Suite beinhaltet, mit dem sicherheitskritischen Echtzeitbetriebssystem Integrity von Green Hills. Während Scade Suite den ASIL-D-Code gemäß ISO 26262 für die AV-Anwendungen in autonomen Fahrzeugen generiert, erzeugt der Scade Display genannte Programmteil die OpenGL-Grafiken. Der Code läuft unter dem ASIL-D-zertifizierten RTOS Integrity auf einem Automotive-SoC aus dem Hause Intel.

Im Simulationsprozess können zahlreiche Vorgaben wie etwa technische Erfordernisse von Sensorik-Anwendungen, Verkehrsregeln oder Vorschriften zur funktionalen Sicherheit berücksichtigt werden. Dabei kommt auch Künstliche Intelligenz zur Anwendung.