Der Kontaktstift F863 ermöglicht Anwesenheitstests auch bei kleinen Rastermaßen von nur 1,9 mm.

Der Kontaktstift F863 ermöglicht Anwesenheitstests auch bei kleinen Rastermaßen von nur 1,9 mm. Feinmetall

Der schraubbare Schaltstift arbeitet als Schließer, das heißt, er schließt einen in den Kontaktstift integrierten Schalter nach Erreichen des Schaltweges von 3,5 mm während der Nennhub bei 4,0 mm liegt. Die Prüfung auf Anwesenheit mit einem Schaltstift erfolgt nach einem einfachen Prinzip: Ist am Prüfling ein Bauteil oder ein Kontaktelement anwesend, so drückt dieses beim Kontaktieren den Schaltstift ein, der Schalter wird betätigt und die Anwesenheit detektiert. Ist das Bauteil oder Kontaktelement nicht anwesend, so wird der Kolben des Schaltstiftes nicht eingedrückt, der Schalter nicht betätigt und somit kann der Fehler erkannt werden.

Der Schaltstift F863 hat eine Länge von 30,2 mm, eine Herausraghöhe von 10,2 mm und einen Durchmesser von nur 1,0 mm (Kragen 1,4 mm). Er ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Es kann zwischen einer runden, flachen und waffelförmigen Kopfform gewählt werden und die Stifte sind mit Federkräften von 80 und 150 cN verfügbar. Montiert wird der Schaltstift durch Einschrauben in eine Schraubhülse, die Verwendung einer sogenannten Kombihülse (F863KB) ermöglicht sogar einen lötfreien Austausch der Stifte im Wartungsfall.

Schraubstifte haben gegenüber steckbaren Stiften den Vorteil, dass sie auch bei Anwendungen mit Erschütterungen oder Vibrationen fest in der Hülse bleiben und nicht herauswandern können. Daher werden insbesondere im Kabelbaum- und Steckertest bevorzugt Schraubstifte eingesetzt. Schraubbare Schaltstifte waren bisher nur für Rastermaße bis hinunter auf 2,54 mm am Markt erhältlich.