Die Fertigung von Leistungselektronik zeichnet sich unter anderem durch den Einsatz von hohen Kühlkörpern, Transformatoren oder ähnlichen Komponenten aus. Dementsprechend verfügt das AOI-System THT-Line von Göpel über einen eigens für THT-Anwendungen entwickelten Kamerakopf, der die Inspektion der Bauteile bis zu einer Größe von 100 mm ermöglicht. Damit sind Prüfaufgaben wie etwa Anwesenheit, Lagerichtigkeit oder Polarität abgedeckt. Die Bestückung des richtigen Bauteils lässt sich zusätzlich über das Lesen von Klartext (OCR) oder über die Erkennung von Farbringen auf Widerständen kontrollieren.

Autarke AOI-Module

Bis zu zwei unterschiedliche und autark arbeitende AOI-Module sind in das System integrierbar. Zum einen betrifft dies die Inspektion von THT-Bauteilen, die typischerweise im oberen Transportmodul vor dem Wellen-Lötprozesses erfolgt. Zum anderen kann ein vollkommen autark arbeitendes zweites AOI-Modul für THT-Lötstellen entweder im unteren Rücktransport oder ebenfalls im oberen Transportsystem zum Einsatz kommen.

THT-Baugruppen weisen oft hohe Kühlkörper, Transformatoren oder ähnlichen Komponenten auf, die sich mit dem AOI-System THT-Line bis zu einer Höhe von 100 mm inspizieren lassen.

THT-Baugruppen weisen oft hohe Kühlkörper, Transformatoren oder ähnlichen Komponenten auf, die sich mit dem AOI-System THT-Line bis zu einer Höhe von 100 mm inspizieren lassen. Göpel electronic

Damit ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, das Gesamtsystem dem firmenspezifischen Fertigungsprozess anzupassen. Als besonders effizient erweist sich dabei die Installation eines Systems vor dem Wellen-Lötofen, das die THT-Bauteile vor dem Löten inspiziert und im gleichen Systemgehäuse die optische Prüfung der Baugruppen-Unterseite im tiefer gelegenen Staurollen-Rücktransport vornimmt.

Neben dem Staurollen-Transport für Baugruppen im Werkstückträger steht wahlweise ein Bandtransport für Baugruppen ohne Werkstückträger zur Verfügung.