Auch wenn sich in Asien viel in Richtung Robotik tut: 65 % der Länder mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Industrie-Robotern (pro 10.000 Arbeitnehmer) liegen in der EU.

Auch wenn sich in Asien viel in Richtung Robotik tut: 65 % der Länder mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Industrie-Robotern (pro 10.000 Arbeitnehmer) liegen in der EU. IFR

Dies sind Ergebnisse des World Robotics Report 2016 der International Federation of Robotics (IFR). China macht als weltweit größter Absatzmarkt für Industrie-Roboter alleine 43 % der gesamten Verkäufe in der Region Asien (einschließlich Australien und Neuseeland). Südkorea folgt mit einem Anteil von 24 % und Japan mit 22 %. In der Summe stehen diese drei Nationen im Jahr 2015 zusammen für 89 % des Marktes in Asien und Australien. Das Wachstum der Roboter-Installationen dürfte sich den Prognosen zufolge in diesen und weiteren südostasiatischen Ländern wie Taiwan fortsetzen. Die Elektro- und Elektronikindustrie zeigte sich dabei als größte Wachstumsbranche in Asien. Der Absatz stieg 2015 sprunghaft um 41 % auf 56.200 Roboter gegenüber dem Vorjahr und überflügelte damit die Automobilindustrie mit 54.500 Robotern und einem Zuwachs von 4 %. Mit Fokus auf die Roboterdichte steht Südkorea weltweit an der Spitze. Hier kommen 531 Industrie-Roboter auf 10.000 Arbeitnehmer, gefolgt von Singapur (398 Einheiten) und Japan (305 Einheiten). Diese drei asiatischen Volkswirtschaften rangieren weltweit an der Spitze unter den zehn fortschrittlichsten Industrieländern. Die durchschnittliche globale Roboterdichte liegt bei 69 Einheiten per 10.000 Arbeitnehmer.

„China wird seinen Wachstumskurs als dynamischer Zukunftsmarkt für die Roboterindustrie fortsetzen“, sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics. „Die Technologiestrategie 2025 der chinesischen Regierung wird einen wichtigen Beitrag zur Automatisierung leisten. Ziel Chinas ist es, die weltweite Technologieführerschaft bei der Automatisierung zu erobern.“