Andreas Gerstenmayer, CEO der AT&S.

Andreas Gerstenmayer, CEO der AT&S.AT&S

Ergänzend hierzu sind mit der heutigen Sicherung eines Grundstückes in der Entwicklungszone Liangjiang in der südwestchinesischen Stadt Chongqing die weiteren Voraussetzungen zum Ausbau der Kapazitäten geschaffen worden.

„Durch den Abschluss wichtiger Technologiekooperationen mit zwei der bedeutendsten Global Player der Elektronikindustrie ist es uns gelungen, unser Technologieportfolio nahezu einzigartig zu ergänzen. Diese stellen für die AT&S ganz wesentliche Meilensteine in der Unternehmensentwicklung dar und bringen uns in unserer Wettbewerbsfähigkeit einen großen Schritt nach vorne“, erklärt Andreas Gerstenmayer, CEO der AT&S.

Erfolgreiche Technologieprojekte

Dass diese Strategie des Technologievorsprungs bei den Kunden erfolgreich ist, konnte bereits im Dezember eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. In Kooperation mit einem weltweit agierenden Halbleiterhersteller ist es der AT&S gelungen, die selbstentwickelte ECP (Embedded Component Packaging)-Technologie Mobil-Device-Bereich erfolgreich einzuführen.

Außerdem ermöglicht der Ende Februar 2011 bekanntgegebene Lizenzvertrag mit Panasonic Electronic Devices Co Ltd der AT&S die weltweite Vermarktung der ALIVH-Technologie. Diese vereint mehrere Vorteile im Bereich der Miniaturisierung, des Umweltschutzes und der Produktionseffizienz. Durch die Übernahme der Lizenz erhält AT&S den Zugriff auf eine bereits ausgereifte Technologie und kann somit unverzüglich mit der Umsetzung im Markt und bei den Kunden beginnen.

Expansion in China

Mit der Sicherung eines Grundstückes in der Entwicklungszone Liangjiang ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Wachstum getan. Die erworbene Fläche entspricht mit ca. 120.000 Quadratmeter der Fläche des Grundstücks in Shanghai und ermöglicht AT&S, die Kapazitäten entsprechend der Marktentwicklung und des Kundenbedarfs weiter auszubauen.

Chongqing liegt im Südwesten Chinas am Zusammenfluss des Jangtsekiang und Jialing und ist rund 1.800 km von Shanghai entfernt. Die Entscheidung für diesen Standort fiel nicht zuletzt auch auf Grund der bereits vorhandenen starken Industrialisierung und dem hohen Anteil an qualifizierten Arbeitskräften. Die Stadt zählt knapp 30 Millionen Menschen und verfügt über einen hohen Anteil an Universitäten und Institutionen. Mit der Go-west-Strategie treibt China die Entwicklung gerade in dieser Region seit 1999 maßgeblich voran.