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Kabelmat

Dieser Prozess erfordert geeignete Maschinen wie die Ringrol 300, die einen hohen Grad an Automatisierung und eine hohe Ausstoßleistung ermöglichen. Bei der neu überarbeiten Modellversion wurde die Maschine auf einem selbsttragenden Stahlblechrahmen in ergonomischer Form aufgebaut. Das äußere Erscheinungsbild wurde dem aktuellen Kabelmat-Standard angepasst. Zur Verbesserung der Prozesssicherheit dient beim neuen Modell eine Servomotorachse zum positionieren des Ringgreifersystems zu den Abbindepositionen. Ein zweites Greifersystem ist nicht mehr vorgesehen. Auch der Verlegeantrieb konnte verbessert und optimiert werden. Neue Steuerungs- und Antriebstechniken erlauben eine komplette Vernetzung und somit direkten Zugriff auf alle Komponenten.

Es können bis zu acht komplett fertig Ringe pro Minute bearbeitet werden. Das System kann autark arbeiten oder in Linie mit passenden Komponenten wie Trommelabwickler, Materialspeicher, Prüfgeräte, Abläng- , Schneide- und Abmanteleinheiten sowie Bedruckungssystemen.

Abgebunden werden die gewickelten Ringe ein oder zweifach durch Eleastomerschnur. Die Knoten sind für die Weiterverarbeitung auf einfache Art wieder zu öffnen.

Durch die Anlage können auch vorhandene Fertigungslinien sinnvoll und höchst effizient zu einem vollautomatischen System ausgebaut werden – eine perfekte Ergänzung in Verbindung mit Abmantel- und Abisolierautomaten unterschiedlicher Hersteller.

Mit Anbindung an einen PC und durch die Verknüpfung mit der zentralen Datenbank des Unternehmens können Daten direkt in die Anlage übermittelt werden.

Der Wickler wurde ausgelegt für Ringe bis max. 300 mm Außendurchmesser und 10 kg Gewicht. Für größere Ringe stehen weitere Maschinen der Baureihen Ringrol 400, 560 und 800 zur Verfügung.