Die Hardware-Option R&S FSW-B500 ermöglicht für die FSW-Analysatoren jetzt eine Analysebandbreite von 500 MHz.

Die Hardware-Option R&S FSW-B500 ermöglicht für die FSW-Analysatoren jetzt eine Analysebandbreite von 500 MHz.Rohde & Schwarz

Die Hardware-Option R&S FSW-B500 steht auf allen Geräten der FSW-Familie und folglich in einem Frequenzbereich bis 67 GHz zur Verfügung. Damit eröffnen sich für den Signal- und Spektrumanalysator völlig neue Einsatzmöglichkeiten in Forschung und Entwicklung. Er ist speziell für anspruchsvolle Messaufgaben rund um Radar- oder Satellitenanwendungen sowie schnelle drahtlose Verbindungen wie WLAN oder Beyond 4G (5G) geeignet. Die große Analysebandbreite ermöglicht es Anwendern, Pulsanstiegs- und Pulsfallzeiten ab etwa 3 ns Länge beziehungsweise sehr kurze Pulse ab 8 ns Pulsbreite zu vermessen. Somit lässt sich der Analysator beispielsweise in der Entwicklung von Radarsystemen im Automotive-Bereich einsetzen. Anwender können Radar-Chirps bis 500 MHz Bandbreite komplett aufnehmen und vermessen. Hopping-Sequenzen in frequenzagilen Kommunikationssystemen wie taktischen Radios lassen sich ebenfalls leicht analysieren. Forscher im Satellitenbereich sind bereits in der Lage, die Komponenten der zukünftigen Transponder-Generation mit bis zu 500 MHz Bandbreite zu charakterisieren. Auch Komponenten für Richtfunkstrecken lassen sich bis zu 500 MHz Bandbreite vermessen. Anwender in der Entwicklung von HF-Verstärkern für Mobilfunk oder WLAN erhalten nun die Möglichkeit, die digitale Vorverzerrung von Verstärkern bis 160 MHz Bandbreite, wie für WLAN 802.11ac-Signale erforderlich, zu vermessen. Bisher werden für die Aufzeichnung derart breitbandiger Signale oft komplizierte Setups aus einem digitalen Oszilloskop und einem Downconverter benutzt.