Die digitale Transformation verbindet bislang getrennte Einheiten und Geräte wie Heizungsanlagen, Retail-Systeme, Häuser, Fahrzeuge und Anwendungen miteinander. Durch das Verknüpfen dieser „Dinge“ mit Sensoren und Aktoren über Daten-Gateways und durchdachte Steuersysteme lassen sich jetzt Informationen übermitteln, um diese Einheiten auf einer ganz neuen Ebene zu steuern, die es zuvor einfach nicht gab.

Diese Entwicklung hat bereits zu größeren Einsparungen in der Produktion, in Lieferketten und Logistik geführt. Sie wird Anwendern deutlich mehr Kontrolle und Verbesserungen über die von ihnen verwalteten Prozesse und letztlich über ihr Leben ermöglichen. Diese neuen Konnektivität hat natürlich bereits einen Namen:  das „Internet der Dinge“ beziehungsweise „Internet of Things“ (IoT). Es wird bereits seit einiger Zeit in der Bankenbranche, im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, der Automobilindustrie, der Logistik, im Energiebereich, in der Produktion und für Versorgungsdienstleistungen entwickelt. Das IoT läuft also bereits. Viele Grundlagen sowie die meisten entscheidenden Elemente sind schon vorhanden, einschließlich einer globalen Konnektivität.

Zu den drahtlosen Verbindungselementen des IoT gehören etwa Mobilfunk, Bluetooth, WLAN, GPS, 3G und 4G, NFC (Near-Field Communication) und RFID (Radio Frequency Identification). Hinzu kommen persönliche, lokale, kommunale und Wide Area Networks. Gleichzeitig werden Möglichkeiten zur Speicherung in der Cloud, deren Kapazität kontinuierlich erweitert wird, intensiv genutzt.

Das IoT ist auch die Basis für intelligente Städte („Smart Cities“) mit vielen Elementen, die wir heute für selbstverständlich halten: Online-Banking, automatisierte Straßengebühren, mobile Zahlungen und Smart Homes. Es ist nichts Außergewöhnliches mehr, auch Hunderte von Kilometern von zuhause entfernt die Zentralheizung an- und abschalten oder einstellen zu können, Außen- und Innenbereiche zu überwachen oder digitalen TV-Geräte zu programmieren, um eine Sendung aufzunehmen.

50 Milliarden IoT-Knotenpunkte bis 2020

Bis zum Jahr 2020 soll es weltweit rund 50 Milliarden verbundene Geräte geben – allein 24 Milliarden davon werden Mobiltelefone und Tablets sein. Es wird erwartet, dass dann mehr als 30 Milliarden Knotenpunkte drahtlos mit dem Internet verbunden sind.

Um Produktivität und Umsatz zu erhöhen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken, setzen immer mehr Unternehmen auf eine IoT-Strategie. Chief Operating Officer erkennen das immense Potenzial, um damit Geschäftsprozesse zu verbessern und interne Kosten zu senken. Produktentwickler sehen im IoT einen neuen Weg, um zusätzliche Umsätze zu generieren und eine bessere Verbindung zu Kunden herzustellen und damit auch die Kundenloyalität zu erhöhen.

Einer der größten Vorteile eines praxisgerechten und effektiven Internet der Dinge oder auch eines industriellen Internet der Dinge (IIoT) besteht darin, dass Hersteller, Dienstleister und andere Unternehmen ihre Angebote auf Basis realer Daten ändern, anpassen und sogar personalisieren können. Ebenso wird ein deutlich effizienteres Asset- und Gebäudemanagement ermöglicht, weil die verwendeten Daten nicht nur in Echtzeit verfügbar sein werden, sondern sich auch kontinuierlich analysieren und aktualisieren lassen.

Betriebstechnik und IT-Systeme verbinden

Fakt ist allerdings, dass es trotz dieser Entwicklungen im IoT-Bereich viele Unternehmen gibt, die immer noch schlechte oder gar keine Verbindungen zwischen ihrer Betriebstechnik und ihren IT-Systemen eingerichtet haben. Die Einführung eines IoT-Systems erfordert natürlich, diese Elemente nahtlos miteinander zu verknüpfen, sodass Unternehmen auf ihre Netzwerke zugreifen und sie effektiv steuern können. Denn nur so erhalten sie die Möglichkeit, fundierte geschäftliche Entscheidungen auf Grundlage erfassten Daten zu treffen.

Seit vielen Jahren stellt Arrow Electronics unterschiedlichste Schlüsselkomponenten einer IoT-Infrastruktur bereit, einschließlich Sensoren, Low-Power-Mikrocontroller, drahtlose Konnektivitätssysteme, Netzwerkprotokolle, Gateways, Betriebssysteme, Sicherheitslösungen, Managementsysteme für Big-Data-Plattformen, Cloud-Lösungen sowie Instrumente für Gerätemanagement und Datenanalyse.

Im letzten Jahr hat Arrow mit eVolve ein globales IoT-Angebot eingeführt, das eine echte digitale Transformation eines Unternehmens ermöglichen soll. Die eVolve-Lösungen stellen eine Brücke zwischen der physischen und der digitalen Welt dar – hinsichtlich Architektur, Werkzeuge, Fachwissen und Ressourcen. Damit können Anwender etwa in Industrie, Handel, Life Sciences und Smart Cities leistungsstarke IoT-Lösungen erstellen und diese schnell und effektiv auf den Markt bringen.

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