Verfügt über Eigenschaften wie Weitbereichseingang, aktive Leistungsfaktorkorrektur oder mechanischer Flexibilität: Die Netzteilfamilie EFE.

Verfügt über Eigenschaften wie Weitbereichseingang, aktive Leistungsfaktorkorrektur oder mechanischer Flexibilität: Die Netzteilfamilie EFE.

Als Revolution dank Digitalsteuerung bezeichnet TDK-Lambda seine Einbaunetzteilefamilie EFE. „Das Steuerungskonzept verleiht den Geräten die für diese Klasse höchste Leistungsdichte am Markt, hohe Wirkungsgrade, eine hohe Zuverlässigkeit und weitere interessante Eigenschaften“, stellt Martin Southam, Marketingdirektor von TDK-Lambda Europe in Devon die Vorteile in den Vordergrund. Das 300-Watt-Netzteil EFE-300 und das 400-Watt-Netzteil EFE-400 verfügen über eine Ausgangsspannung von 12 oder 24 Volt, 133 Prozent Spitzenleistung für 10 Sekunden und einen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent. Die Geräte sind mit einem 8-Bit-Mikro-
controller ausgestattet, der den Ausgang und verschiedene interne Vorgänge komplett digital steuert. Ergebnis: Der Hersteller senkte die Bauteileanzahl um 25 Prozent, zudem ließen sich auch die Geräte kleiner und leichter designen.
Die Netzteile erzielen unter Nennlast Leistungsdichten von 16,6 Watt pro Kubikmeter, bei Spitzenlast bis zu 22 Watt pro Kubikmeter. Des Weiteren punktet die EFE-Serie mit kompakten Maßen: Das EFE-300 misst 127x76x34 und das EFE-400 152x76x34 Millimeter. So lassen sich kleinere Produkte mit größerer Funktionalität und optimiertem Wärmemanagement realisieren. Einsatzbereiche: Funk- und Messtechnik, Industriegeräte, Sprach- und Datenkommunikation, wie ATE, Router und Server, Automations- oder Sicherheitsanwendungen.
„Mit Hilfe der Digitalsteuerung konnten auch Eigenschaften wie die Strombegrenzung und das Startverhalten optimiert, und die Primärseite auf eine einfachere und kostengünstigere Topologie umgestellt werden“, resümiert Martin Southam. Er fügt erklärend hinzu: „Die dadurch geringere Anzahl an Bauteilen trägt zur Verbesserung des Wirkungsgrades bei, ohne dass die Regelung darunter leidet. Und da weniger Bauteile neben geringerem Ausfallrisiko auch weniger Wärme und Hot-Spots im Gerät bedeuten, steigert dieses Konzept auch gleich auf mehrfache Weise die Zuverlässigkeit der Geräte.“ Der zentrale Microcontroller ermöglicht an vielen Stellen eine höhere Zuverlässigkeit der Netzteile. „Beispielsweise kann das Netzteil mit Hilfe spezieller Algorithmen präzise auf irreguläre Situationen reagieren und so seine Bauteile vor Überlastung schützen“, so der Experte von TDK-Lambda. Die Störsicherheit ließ sich gegenüber analogen Konzepten verbessern – vor allem durch den Einsatz von SiC-Dioden. Die Geräte kommen ohne Optokoppler aus und verfügen über einen integrierten Magnetwandler. (eck)