Mithilfe der Mikrocomputer-Aufbausysteme MPS für CompactPCI-Anwendungen ist eine Mikrocontroller-gesteuerte Überwachung von Systemkomponenten möglich. Dadurch werden Systemfehler bei hoch verfügbaren Rechnersystemen für Packet Switching-Lösungen auf CompactPCI-Basis frühzeitig erkannt.


Das Programm basiert auf einem nach IEEE 1101.10 für den EMV/HF-Einsatz vorbereiteten Blechgehäuse. 1-HE- und 4-HE-Ausführungen gemäß IEEE 1101, ANSI/VITA 1.1-1994 und 1.1-1997sowie PICMG 2.16 R1.0 sind für den Einbau in 19“-Gehäuse und -Schränke nach DIN 41494-1 ausgelegt. Der Front- und Rear-I/O-Kartenkorb kann frontseitig mit 160 mm- und rückseitig mit 80 mm-CompactPCI-Boards bestückt werden. Die 4-HE-Ausführung ist frontseitig durch einfach austauschbare HD-Einheiten ergänzbar, die 1-HE-Variante hat Raum für bis zu zwei HD-Laufwerke. Die zum System gehörenden 2- oder 8-Slot-Busplatinen nach PICMG weisen eine besonders reflexionsarme Leitungsführung auf, was zu deutlich weniger Übersprechen führen soll. (rm)