Der Umsatz aus der Industrie-Branche hat sich bei Schweizer auf 22 % erhöht.

Der Umsatz aus der Industrie-Branche hat sich bei Schweizer auf 22 % erhöht.Schweizer

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres konnte Schweizer zahlreiche Aufträge akquirieren. Mit 58,6 Millionen Euro (Vorjahr 28,5 Millionen) haben sich die Auftragseingänge somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Der weiterhin sehr robuste Automobilsektor vereinte dabei 76,5 % der Neuaufträge auf sich und zeigt sich somit mit 44,7 Millionen Euro (Vorjahr 45,4 Millionen) stabil. Der signifikante Anstieg der Neuaufträge ist auf eine Erholung im Industriesektor zurückzuführen. Dieser war im Vorjahr von Auftragsverschiebungen und Stornierungen, insbesondere aus der Solarelektronik geprägt. Dem gegenüber entwickelten sich die Neuaufträge aus der Industrieelektronik (ohne Solar) im Jahr 2013 sehr erfreulich. Diese betrugen 10,3 Millionen Euro (Vorjahr 2,4 Millionen) und haben sich somit mehr als vervierfacht.

„Der Umsatzanteil der Technologieprodukte aus unseren Innovationsschwerpunkten Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion stieg auf 36,9 %“, berichtet Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Dies unterstreicht den Erfolg unserer Strategie, die Leiterplatte vom einem reinen Verbindungsträger zu einem System zu entwickeln.“

Im ersten Halbjahr hat Schweizer eine Eigenkapitaleinzahlung in Höhe von 2,2 Millionen Euro für das Investitions-Joint-Venture Meiko-Schweizer Electronics, Hongkong, für die gemeinsame Produktionslinie in Hanoi/Vietnam geleistet. Dort werden Leiterplatten für europäische Kunden der Segmente Automobil und Industrie hergestellt.