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Wer ein ERP-System aus der Cloud nutzt muss sich um Hard- und Software weniger Gedanken machen.
Arbeitspläne, Stücklisten, Produktionsaufträge, Zeiterfassung und Materialwirtschaft stehen für den Workflow in der Produktion zur Verfügung.
Das Cloud-ERP bietet die webfähigen Module Kunden-Zentralauskunft, Maschinen- und Produktionsdatenüberwachung oder Warenbegleitscheine.

Das Solinger Softwarehaus Gebauer bietet mit Timeline Neo ein ERP/PPS-System an, das das ERP-System Timeline mit Cloud Computing und Saas-Architektur kombiniert. Vorteile ergeben sich zum Beispiel dadurch, dass Industriebetriebe je nach Geschäftsauslastung flexibel auf Dienste und Infrastruktur zugreifen können, ohne ständig selbst große Serverkapazitäten vorhalten zu müssen. Geschäftsführer Volker Mönch, in der Gebauer-Unternehmensgruppe für die Entwicklung von Timeline Neo verantwortlich, erläutert: „Grundlage der Cloud Computing-orientierten ERP-Version ist eine neu entwickelte Plattform, die die Ausführung von Timeline-ERP über das Internet ermöglicht. Die Datenbank befindet sich auf einem Server, der auch außerhalb des eigenen Netzes jederzeit verfügbar ist. Einzige Voraussetzung ist ein Windows-Betriebssystem, auf dem .NET verfügbar ist.“

Technik im Detail

Cloud Computing

Cloud-Computing ist eine Form der bedarfsgesteuerten Nutzung von Software- und IT-Leistungen. Diese wird dadurch ermöglicht, dass die erforderliche Infrastruktur wie Software oder Teile der Hardware-Ausstattung nicht mehr am eigenen Rechner im eigenen Betrieb vorgehalten, sondern in Echtzeit über das Internet als Dienstleistung bereitgestellt wird. Die eigentlichen Anwendungen, die Verarbeitung, Speicherung und Darstellung der Daten erfolgen beim Cloud-Computing in der Wolke. Updates, Versionspflege, Sicherungskopien oder  Hardware sind für den Anwender deswegen kein Thema mehr, stattdessen nutzt er IT-Ressourcen und ein System, das immer auf dem neuesten Stand ist.

Einfach nur anmelden

Die Cloud-basierte Anwendung ist innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit. Nach dem Installationsvorgang startet der Anwender das Programm, registriert sich und schon kann er mit der Nutzung beginnen. Die Kundendatenbank liegt gesichert auf einem Timeline-Server im Rechenzentrum von Gebauer in Frankfurt. Da der ERP-Anbieter die Computerinfrastruktur selbst vorhält, verringern sich die Investitionskosten für den Anwender. Für das Cloud-ERP zahlt er eine monatliche Miete, aber nur für die Programme, die er tatsächlich nutzt. Die erworbene Lizenz enthält auch eine Online-Schulung. Patches und Updates sind kostenfrei. Zudem entsteht kein Aufwand für Wartung, Pflege und Updates, da auch diese der Anbieter übernimmt. Updates werden außerdem automatisch eingespielt und müssen nicht mehr installiert werden. Dadurch nutzt der Anwender immer Hard- und Software auf dem neusten Stand der Technik.

Standardfunktionen und mehr

Die moderne Oberfläche, deren Design intuitiv zu bedienen und schnell zu erlernen, macht die Bedienung einfach. In wenigen Minuten sind Kunden und Artikel erfasst und Rechnungen geschrieben. Boris Gebauer erläutert: „Timeline Neo ist eine schlanke ERP/PPS-Speziallösung besonders für Industriebetriebe und hilft überall dort, wo das Geld verdient wird: in Produktion, Einkauf, Lager und Verkauf.“

Die neue ERP/PPS-Lösung ist kompatibel zu dem Standardpaket Timeline, sodass auch ein paralleler Betrieb beider Systeme möglich ist. Arbeitspläne, Stücklisten, Produktionsaufträge, Zeiterfassung und Materialwirtschaft stehen für den Arbeitsablauf in der Produktion zur Verfügung, auch Einkauf, Lager und Verkaufsmodule sind integriert. Zahlungsverkehr und OP-Verwaltung sowie die integrierte Datev-Schnittstelle gehören ebenfalls dazu. Das Cloud-ERP erweitert darüber hinaus den bisherigen Funktionsumfang der Software um die webfähigen Module Kunden-Zentralauskunft, Angebote im RTF-Format, Maschinen- und Produktionsdatenüberwachung, Dokumenten-Management, Apps für externe Fertiger zur Einsicht in anstehende Aufgaben sowie Warenbegleitscheine.

Da der Timeline-Neo-Client eine PC-Applikation und keine Browserlösung ist, sind Bildschirmmasken, Formulare und Teile der Programmlogik auf dem lokalen Rechner vorhanden. Im Gegensatz zu Browser-basierten Programmen versendet der Client nur Daten – keine Masken- und Design-Aufbauten – und ist daher schneller als die meisten Internet-Programme.

Der ERP-Anbieter kennt die Anforderungen kleiner und mittelständischer Betriebe aus mehr als 500 Installationen. Die Erfahrungen und Ideen dieser Anwender flossen direkt in die Entwicklung des Cloud-ERP ein. Zudem implementiert der Anbieter nach und nach alle Funktionalitäten der Standard-ERP-Lösung in das Cloud-ERP.