Gemeinsam unter neuer Flagge: Austriamicrosystems nennt sich nach dem Kauf von Taos nun wieder AMS.

Gemeinsam unter neuer Flagge: Austriamicrosystems nennt sich nach dem Kauf von Taos nun wieder AMS.AMS

Ein Blick in die Wikipedia verrät, welche Namen das österreichische Unternehmen Austriamicroysystems bisher trug:

  • Gegründet Ende der 1970er als Gemeinschaftsunternehmen von Voestalpine und AMI (American Micro Systems).
  • Joint Venture ab 1981 unter dem Namen American Micro Systems Incorporated-Austria (AMI-A).
  • 1987 komplette Übernahem durch Voestalpine und neuer Name: AMS (Austria Mikro Systeme International).
  • 2000: Umbenennung in Austriamicroysystems.
  • Sei Mitte Mai 2012 wieder AMS, aber ohne eine explizite Langform der Abkürzung zu nennen.

Die Umbenennung begleitet AMS unter anderem mit einem Video, das den Namen und die Hintergründe erklärt (auf englisch). Dort betont die Firma auch, warum sie im neuen Logo das „S“ in AMS nach rechts gekippt hat. Ausgelöst hat den erneuten Wandel in der Namensgebung offenbar der Kauf des US-amerikansichen Unternehmens Taos (Texas Optoelectronic Solutions), einem Hersteller optischer Sensoren. Als Standort der Firmenzentrale gibt AMS neuerdings Graz an – wer sich bisher gefragt hat, wo Unterpremstätten denn liegt: Es ist ein Vorort von Graz.

Die Domain www.ams.com gehört tatsächlich der ehemaligen Austriamicrosystems. Wer nun vermutet, dass ein österreichisches Unternehmen auch die passende .at-Domain verwendet, landet unter www.ams.at aber beim „Arbeitsmarktservice Österreich„, der ebenfalls unter dem Kürzel AMS firmiert. Wer weiß, vielleicht finden Jobsuchende dann leichter den Weg in die Halbleiterindustrie – offene Stellen hat die Firma offenbar etliche…