Das Batteriemanagementsystem IB4 funktioniert auf Shunt-Basis.

Das Batteriemanagementsystem IB4 funktioniert auf Shunt-Basis.Isabellenhütte

Die Konzeption des IB4 erfolgte gemeinsam mit dem Entwicklungspartner I+ME Actia aus Braunschweig. Das Batteriemanagementsystem besitzt eine 300-A-Strommessung, 1000-A-Puls und eine hohe Auflösungsgenauigkeit von 10 mA bei einem geringen Messfehler von nur 0,4 Prozent des Messwerts. Der Stromverbrauch beträgt bei eingeschaltetem Hauptschalter 2,5 mA, in ausgeschaltetem Modus 1,5 mA.

Die Schnittstellen für Kommunikation sowie Messwerterfassung und Steuerung ermöglichen dem IB4 eine große Anwendungsflexibilität. Beispielsweise geben zwei Tastschalter-Eingänge die Möglichkeit, den Ladestatus (State of Charge) per Tastendruck abzufragen.

Zur Verfügung stehen unterschiedliche Analogeingänge, unter anderem für das Messen von Zelltemperatur, Batteriemodulspannung, Gesamtspannung oder die Hardwareüberwachung der Zellspannungen. Hinzu kommen Steuerausgänge für ein bistabiles Relais, fünf LEDs zur Anzeige des State of Charge sowie zwei optionale Low-Side-Schalterausgänge für Anwendungen wie die Heizungsüberwachung. Das IB4 verfügt über eine Isolationsspannung von 200 V. Als Stromsensor dient ein 100-µΩ-Shunt.