Die Entscheidung für die Wirtschaftsregion Dortmund als Produktionsstandort fiel nach sorgfältiger Abwägung möglicher Alternativangebote. Der Standort zeichnet sich durch sein bestehendes Automotive-Cluster, eine erstklassige Forschungs- und Entwicklungslandschaft mit einem intensiven Know-how-Transfer zwischen


Industrie, der Universität Dortmund sowie dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) aus. Zusammen mit einem Zentrum für Produktions- und Fertigungstechnologie, welches die Stadt Dortmund als Infrastruktur neben der Fabrik von iQ Power errichtet, ergeben sich hervorragende Voraussetzungen für ein Technologieunternehmen. „Mit dieser Entscheidung sind alle anderen Alternativen jetzt vom Tisch“, sagt Peter E. Braun, Präsident des Verwaltungsrates der iQ Power AG.


Die neue Fabrik soll auf dem Zukunftsstandort Phoenix entstehen, einem 200 Hektar großen ehemaligen Montangelände im Dortmunder Stadtteil Hörde. Am Standort Dortmund will iQ Power neuartige intelligente Energiespeicher-Systeme für die Automobilindustrie bauen. Die Kapazität der Produktion soll 500 000 Einheiten pro Jahr betragen.


Der Aufbau eigener Produktionskapazitäten in Europa und die Vermarktung von Produktlizenzen ist Teil einer ambitionierten Wachstumspolitik des Unternehmens. Erst im Dezember vergangenen Jahres erfolgte der Spatenstich für den Bau einer Fabrik in der südkoreanischen Stadt Gwangju. Dort errichtet die 40%-ige Tochterfirma iQ Power Asia Inc. ein Werk zur Herstellung elektronisch gesteuerter neuartiger Energiespeicher-Systeme für die koreanische Fahrzeugindustrie.(jj)


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