Mit den neuen Prüfständen, in welche die Batteryuniversity rund 1,4 Millionen Euro investiert hat, lassen sich große Batterien für Elektroautos oder Elektrogabelstapler testen. So kann der neue 120 kN-Shaker etwa mit einem Gewicht von 800 kg beladen werden und Rauschprofile, Gleitsinus, überlagerte Sinus sowie Schockimpulse testen. Der Headexpander und der Gleittisch des Shakers verfügen über eine Aufspannfläche von 1,5 x 1,5 m². Die Frequenz kann von 5 bis 2500 Hertz variiert werden.

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Im Labor Batteryuniversität können auch Batterien getestet werden, die in der E-Mobilität Verwendung finden. Batteryuniversity

Zudem ermöglicht eine neue Niederdruckkammer von 8 x 3 x 3 m³ das Testen riesiger Batteriebaueinheiten oder anderer Komponenten. Über die Steuerung lassen sich beliebige Profile bis zu einem Niederdruck von 1 mbar programmieren. „Mit den neuen Prüfständen erweitern wir das Angebot der Batteryuniversity für unsere Kunden aus dem Bereich Automotive“, sagt Dr. Jochen Mähliß, Leiter der Batteryuniversity. „Mit dem Shaker und der Niederdruckkammer können wir auch beliebige Komponenten wie zum Beispiel aus dem Luft- und Raumfahrt-Sektor testen.“

Generell bietet das Labor das elektrische Testen von großen Batteriebaueinheiten entwicklungsbegleitend oder nach Normvorgabe an. Mittels spezieller Batterietestkreise können Batteriebaueinheiten bis 850 V und 1200 A ge- und entladen werden. Die maximale Leistung beträgt dabei 350 kW. Zudem lassen sich vier „kleinere“ Batteriekreise zu 120 Volt und 2400 A zusammenschalten.

Die Batteryuniversity ist ein akkreditiertes Testlabor für Batterie- und Umwelttests und prüft Qualität und Sicherheit von Produkten. Zudem bietet sie ein umfangreiches Schulungsangebot für Batterieentwickler und -anwender, Projektleiter und Produktmanager sowie Einkäufer und Logistiker.