Der Anbieter von Kommunikations-Halbleitern und fiberoptischen Bauelementen, kündigte die Entwicklung von Bausteinen mit OC-192 Resilient-Packet-Ring (RPR)-Technologie an. Die RPR-Technologie befindet sich im Standardisierungsprozess durch das IEEE 802.17-Komitee und wird zur Ausdehnung von Gigabit Ethernet in Metropolitan- und Wide-Area-Netzwerke beitragen. Die Bausteine ergänzen die angekündigten Lösungen für 40-Gbit/s-Framer, -Mapper und -Mux/Demux-Linecards. Resilient-Packet-Ring (RPR) ist eine interessante Technologie und wird eine große Rolle bei der Implementierung von schnellen Metro-Netzwerken mit effizienter Sprach- und Datenübertragung spielen, wobei sowohl die Installationskosten als auch die Betriebskosten gesenkt werden. RPR stellt eine Media-Access-Technologie (MAC) für den Layer 2 dar und erhöht die effektive Bandbreite für Netzwerkbetreiber deutlich, da die doppelte Kapazität im Vergleich zu herkömmlichen SONET/SDH-Konfigurationen erreicht wird.


RPR bietet ein dynamisches Bandbreiten-Management, wobei die von SONET/SDH-Netzwerken bekannte Sicherheit und Beständigkeit beibehalten wird. Um die Verfügbarkeit von RPR-Produkten voranzutreiben, hat das Unternehmen das Spatial Reuse Protocol (SRP) von Cisco lizenziert – eine Technologie, die derzeit von mehr als 190 Diensteanbietern eingesetzt wird. SRP ist ein MAC-Layer-Protokoll für Netzwerke mit ring-basierter Paket-Übertragung und über das IETF Informational RFC 2892 kostenlos verfügbar. Darüber hinaus wurde SRP auch bei der IEEE 802.17-Arbeitsgruppe eingereicht. Cisco nutzt SRP in seinen Dynamic Packet Transport (DPT)-Produkten und erreicht so eine hohe Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und einfache Nutzung in paket-basierten Metro-Netzwerken der nächsten Generation.