In Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauphysik (IFBP) der Leibniz Universität Hannover und dem Department Baukonstruktion der Fachhochschule Münster, Münster School of Architecture (MSA) sollen dazu die Wechselwirkungen zwischen Architektur, Bauphysik und Logistik berücksichtigt werden. Entstehen soll ein Bewertungsinstrument, mit dem die Energie- und Materialflusseffizienz einer Produktionsstätte beurteilt werden kann.

Für das Projekt werden die Wissenschaftler zunächst die unterschiedlichen architektonischen, bauphysikalischen und logistischen Anforderungen zusammentragen; zugleich werden bei produzierenden Unternehmen typische energieintensive Fabrikbereiche identifiziert. Auf Grundlage der Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren werden Empfehlungen zur energie- und materialflussorientierten Strukturierung und synergetischen Gestaltung von Fabriken gewonnen. Das Ergebnis ist eine allgemeingültige Methode, die auf der vorteilhaften Anordnung energetisch korrespondierender Fabrikbereiche basiert. Sie wird abschließend in mehreren Unternehmen überprüft.

Das Projekt ‚Ableitung von Empfehlungen zur energie- und materialflusseffizienten Strukturierung und synergetischen Gestaltung von Fabriken‘ ist zum 1. August 2011 gestartet. Gefördert wird das zweijährige Forschungsvorhaben mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke (AiF)  im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Produzierende Unternehmen aus allen Branchen, die sich für eine Teilnahme am projektbegleitenden Ausschuss interessieren, können sich an Projektingenieur Philip Rochow wenden. Kontakt: rochow@iph-hannover.de bzw. (0511) 27976-443.