Bosch Rexroth und Sick weiten ihre technische Zusammenarbeit in der Fabrikautomation auf den Bereich der funktionalen Sicherheit aus. Ziel der seit 2006 bestehenden technischen Zusammenarbeit sind flexibel integrierbare Systemlösungen sowohl für Standard- als auch für sicherheitsgerichtete Applikationen. Mit Rexroth Indraworks steht ein Softwareframework zur Verfügung, das über die FDT/DTM-Technologie ein durchgängiges und schnelles Engineering sämtlicher Systemkomponenten vom HMI bis zum Sensor ermöglicht. Über den offenen FDT/DTM-Standard konfiguriert Indraworks sichere Laserscanner oder die IO-Link-fähigen Sensoren von Sick einfach und effizient. Durch die vollständige Integration lassen sich auch zur Laufzeit der Maschine die Schutzfelder des Scanners umschalten, die Parameter der IO-Link Sensoren auslesen oder mit Werten aus Rezepturen beschreiben. Das bedeutet eine erhebliche Kostenreduzierung im gesamten Engineering-Workflow unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte.

Maschinen- und Anlagenbauer sollen mit einem speziellen Schulungsangebot bei der Umsetzung von Sicherheitskonzepten vom Sensor bis zum Antrieb nach neuer Maschinenrichtlinie und den neuen Sicherheitsnormen ISO 13849-1 und IEC 62061 unterstützt werden.Die beiden Partner zeigen Beispiele ihrer Zusammenarbeit auf der SPS/IPC/Drives auf dem FDT/DTM-Stand, dem Rexroth- und dem Sick-Messestand. Außerdem wird im Rahmen des Kongresses am 26.11.2008, um 16:30 Uhr der Beitrag: „Parametrierung sicherheitsgerichteter Geräte für Maschinen über FDT/DTM“ präsentiert.

Bosch Rexroth: Halle 7-450

Sick: Halle 7A-340

FDT-Group: Halle 6-124

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