Zu den zahlreichen Highlights für die smarte Produktion der Industrie 4.0 zählt NXT III, die dritte Generation der bewährten NXT-Plattform mit optimierter Bestückgeschwindigkeit und Genauigkeit (Bild 1). Dabei sorgen der H24G Kopf, der Flying-Vision-Prozess sowie ein neuer Feeder für ein verbessertes Preis-/Leistungs-Verhältnis. Nachhaltige Energieeinsparung und der Luftvorhang zur Staubreduzierung sind weitere Vorteile. Zudem sorgen schnellere XY-Achsen für höhere Produktivität bei allen Bauteilgrößen und -arten.

Bild 1: NXT-III-Plattform mit schnelleren XY-Achsen für höhere Produktivität.

Bild 1: NXT-III-Plattform mit schnelleren XY-Achsen für höhere Produktivität. Fuji Machine

Bei Smart-FAB handelt es sich dagegen um ein Maschinenkonzept für die Backend-Automation, das manuelle Montagearbeiten automatisiert und gleichzeitig hohe Produktivität und Qualität ermöglicht. Modular aufgebaut ist die Arbeitszelle für viele Anwendungen geeignet, von der Leistungsmodul-Fertigung, MID/3D-Bestückung und Solarzellenfertigung über Selektivlöten bis hin zu radialer und axialer Bestückung inklusive Cut & Clinch sowie Odd-shape-Teile bis 75 mm Höhe und 200 g Gewicht.

Potenzial für Rüstkonzepte

Vom Design bis hin zur Modularität optimal in die NXT-Linie integriert liefert der Schablonendrucker GPX-C stabile Druckergebnisse und eine extrem hohe Reproduzierbarkeit. Durch die Integration neuer Funktionen leistet das Gerät maximale Produktivität auf extrem kleiner Stellfläche.

Klein, aber oho ist auch der Bestückungsautomat Aimex IIIc, der Nachfolger des Aimex IIs (Bild 2). Ausgestattet mit 130 Förderstellplätzen und einer Kombination aus Dynahead und H24G-Kopf ist dieser Automat eine gute Lösung im High–Mix-Bereich für kleinere bis mittlere Seriengrößen. Die effiziente Kompaktanlage bietet optimales Potenzial für moderne Rüstkonzepte.

Bild 2: Der Bestückungsautomat Aimex IIIc ist ideal für kleinere bis mittlere Seriengrößen.

Bild 2: Der Bestückungsautomat Aimex IIIc ist ideal für kleinere bis mittlere Seriengrößen. Fuji Machine

In der vernetzten Produktion sind alle Maschinen über die neue Software Nexim miteinander verbunden (Bild 3). Dieses Software-Fertigungskonzept gliedert sich in drei unterschiedliche Bereiche:

  • Plan: Programmerstellung, Optimierung, Simulation, flexible Produktionsplanung über mehrere Linien und Maschinen sowie individuelle Rüstwechselgestaltung.
  • Do: Rüstreports, Produktwechselunterstützung, Materialverfolgung und Bereitstellung für den Bediener.
  • See: Linienüberwachung in Echtzeit (dezentral und webbasierend), Linienauslastungsübersicht (OEE), Fertigungsanalyse und Traceability.

Optimale Produktionsauslastung

Die Nutzung der Software ist intuitiv. Bediener können sehr einfach neue Bauteile anlegen, Programme erstellen und die vielfältigen Optimierungstools verwenden. Fuji unterstützt die Anbindung an MES-Systeme, die Handhabung von Leuchtklassenprodukten (Lighting class LEDs) sowie die Kontrolle von MSL-Bauteilen (Moisture Sensitive Level). Dazu ist es ist möglich, Lagersysteme wie Tower Factory anzubinden.

Bild 3: Die Software Nexim verbindet alle Maschinen miteinander und deckt mit drei Partitionen alle Bereiche der Fertigung ab.

Bild 3: Die Software Nexim verbindet alle Maschinen miteinander und deckt mit drei Partitionen alle Bereiche der Fertigung ab. Fuji Machine

Alle Daten kommen für das Monitoring zum Einsatz, sodass sich einzelne Maschinen und Linien selbst an unterschiedlichen Standorten in Echtzeit überwachen lassen. Die Produktionsauslastung ist dadurch optimal verteilt und auf Veränderungen oder Störungen kann zeitnah reagiert werden. Anwendern stehen die Informationen selbst konfigurierbar und grafisch aufbereitet zur Verfügung. Das System erfasst und dokumentiert nicht nur die Fehler, sondern findet und optimiert vollautomatisch die Fehlerursache.

SMT Hybrid Packaging 2016: Halle 7, Stand 119