Eine Studie von Frost&Sullivan geht davon aus, dass sich Dienstleistungsmodelle in den kommenden fünf Jahren verändern werden.

Eine Studie von Frost&Sullivan geht davon aus, dass sich Dienstleistungsmodelle in den kommenden fünf Jahren verändern werden.Carloscastilla/Fotolia.com

Die Studie ‚Services 2.0: The New Business Frontier for Profitability‘ schätzt die lukrativsten Geschäftsmöglichkeiten in der Fertigungsindustrie ein. Denn das Internet of Industrial Things (IoIT) ermöglicht neue Dienstleistungen in den Bereichen Cyber-Sicherheit, verbesserte Wartungsoptionen und Support. Die Studie untersucht den Wandel von Dienstleistungen und erkundet verschiedene Anwendungen der IoIT-Technologie.

Big-Data-Analytik fordere die Geschäftsmodelle für Wartungsdienstleistungen im gesamten Fertigungssektor heraus, so Frost&Sullivan: Dabei sind Investitionen in robuste Wartungs- und Support-Dienstleistungsmodelle in Verbindung mit Big Data der entscheidene Faktor, um hohe Wachstumsraten zu erreichen. So geht das Beratungsunternehmen von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 9,1 % von 2014 bis 2021 aus. „In Anlehnung an den sich abzeichnenden IoIT-Trend entwickeln sich Fertigungsdienstleistungen zu einem vernetzten Ökosystem, das von einer einzigen Steuerungszentrale unterstützt wird“, sagt Srikanth Shivaswamy, Analyst bei Frost&Sullivan für den Bereich ‚Automation and Process Control‘.

Eine verstärkte Cyber-Security-Infrastruktur ist laut Frost&Sullivan entscheidend, damit Endanwender IoIT-basierte Module akzeptieren. Stellen Dienstleister solche Kompetenzen bereit, könnten sie sich lukrative Chancen in Fertigungsindustrien erschließen. Laut der Studie werden kostengünstige Lösungen kleine und mittelgroße Hersteller anlocken, IoIT-basierte Systeme zu implementieren und dadurch den Wechsel von traditionellen auf verwaltete Dienstleistungen abschließen.