Auf der Hannover Messe erläuterte Enis Ersü, Vorstands-Vorsitzender der Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung des VDMA, die wirtschaftliche Lage der Branche. Zwar konnten die erwarteten Umsatzsteigerungen von 25% nicht erzielt werden, aber damit war unter den schwierigen konjunkturellen Bedingungen auch nicht zu rechnen. Ein Blick auf das Umsatzwachstum der Bereiche Robotik sowie Montage und Handhabungstechnik von 10,3% bzw. 9,8% zeigt aber, dass die deutsche Bildverarbeitungsindustrie mit der Steigerung ihres Umsatzes um 16,1% auf 656 Mio. A zufrieden sein kann.


Einen Vergleich mit dem Weltmarkt unterstreicht das positive Ergebnis. Die japanische Bildverarbeitungsindustrie setzte im Jahr 2001 2% weniger um als 2000. Die nordamerikanische Machine Vision-Industrie verzeichnete im gleichen Zeitraum sogar 17% Minus. Ersü ist überzeugt, dass die Jahre des Wachstums für die Bildverarbeitung noch nicht vorbei sind und hält eine Umsatzsteigerung für das laufende Jahr von 20% für möglich.