Für viele Aufgaben wird heute in der industriellen Automatisierungstechnik die Kamera als favorisiertes Gerät eingesetzt. Oft sind aber nur Unterscheidungen auf einer Fläche bzgl. einfachem vorhanden sein oder nicht vorhanden sein zu detektieren. Ein letztliches auszählen von Grauwerten in einem bestimmten Flächenraster. Hier setzt der neue Sensor PAV2000 an, der einfach wie eine Lichtschranke zu handhaben ist und über einen Kamera-Chip eine Fläche bewerten kann.


Eine integrierte Beleuchtung ist dem Sensor beigefügt, ebenfalls kann er auf Fremdtriggersignale reagieren oder eine Blitzlampe extern ansteuern. Mittels eines Teach-Pannels lässt sich eine Oberfläche einlernen und eine gewisse Toleranz in der Intensität speichern.


Drei Versionen werden angeboten mit Maßbereichen von 20 bis 400 mm, bei dort erreichten Oberflächenbetrachtungsgrößen von 20 x 12 mm2 bis 300 x 250 mm2. Der Sensor kann bis zu 1000 Bilder pro Minute vergleichen und ist in einem vollkommen gekapselten Industriegerechtem IP65 – Gehäuse untergebracht. Ebenfalls ist eine Version mit RS232 Schnittstelle zur Auslesen der Daten vorhanden. Der einfache PNP/NPN-Ausgang dient zur Standardausgabe des Ergebnisses.


Das Funktionsprinzip:


Jedes Bild wird in 256 Zonen aufgeteilt. In jeder Zone schaut der Sensor nach der vorhanden Intensität. Diese Intensität wird gelernt und relativ mit vorbeilaufenden Teilen verglichen. Ist mehr wie 50% in jeder Zone unterschiedlich gibt der Sensor ein Fehlersignal aus. Wobei die Toleranz hierzu eingestellt werden kann.