Der Bitfehlerraten-Tester der Bertscope Serie BSX von Tektronix im Einsatz.

Der Bitfehlerraten-Tester der Bertscope Serie BSX von Tektronix im Einsatz. Tektronix

Der Bitfehlerraten-Tester ermöglicht nicht nur eine Charakterisierung von Empfängern in Gen3- und Gen4-Geräten, sondern auch die Verkürzung der benötigten Zeit für das Debugging bei Link-Training- und Bitfehlerraten-Problemen. Da die seriellen Protokolle der vierten Generation, wie PCIe 4.0, USB 3.1 und SAS4, immer komplexer werden, wird es auch immer schwieriger einen Empfänger in einen entsprechenden Status (zum Beispiel Rückschleife) für einen Test ohne Protokoll-Handshaking zwischen dem Instrument und dem Prüfobjekt zu bringen. Mit dem Gerät stehen die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, um den Handshaking- und Link-Training-Prozess bei Geräten mit Datenraten von bis zu 32 Gbit/s zu visualisieren und zu steuern.

„Ein Empfängertest muss mehr liefern als nur einen Wert für die Bitfehlerrate“, meint Brian Reich, General Manager, Performance Oscilloscopes, bei Tektronix, und weiter „der Anwender muss vielmehr verstehen, warum er einen bestimmten Bitfehlerraten-Wert oder Handshaking-Fehler erhält. Die BSX-Serie bietet eine einzigartige Transparenz im Hinblick auf die Fehlerursache bei Problemen im Bereich der Bitübertragungsebene, und zwar durch die Erfassung des genauen Orts und des Timings von Bitfehlern.“

Die BSX-Serie ist mit maximalen Datenraten von 12,5 Gbit/s, 24 Gbit/s und 32 Gbit/s verfügbar und mit Tools, die den Konformitätstest automatisieren. Dadurch lassen sich genaue und wiederholbare Messungen einfacher durchführen, die die vielen Testcases für die Gen4-Standards fordern. Durch eine integrierte Tx-Entzerrung, Referenztakt-Multiplikation und Interferenz-Erzeugung benötigt das Bitfehlerraten-Test- und Analyse-System weniger Kabel und ist einfacher als bisherige Lösungen einzurichten und zu kalibrieren. Das Messsystem speichert kontinuierlich den Kontext (Timing, Bit-Position) von jedem Bitfehler. Komplexe Fehleranalyse-Tools, wie Pattern-, Empfindlichkeits- und Vorwärtsfehlerkorrektur-Emulation nutzen diese Information, um Faktoren verstehen zu helfen, die zu Bitfehlern beitragen.