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Seit mehr als fünf Jahren hat man sich bei der Innovation Network Austria (INNA) mit dem Projekt Blackbox im Auto beschäftigt. Autofahrer können jetzt den Hergang eines Unfalls mit einer Kamera automatisch mitfilmen, zusammen mit GPS-Daten abspeichern und für eine spätere Ansicht und Auswertung am PC bearbeiten. Die Blackbox besteht aus Kamera, GPS-Modul und Elektronik. Grundsätzlich wird immer mitgefilmt. Im Falle eines Unfalles gibt ein Gravitationssensor das Signal, die Videosequenz der letzten 20 Sekunden vor dem Unfall und 10 Sekunden danach auf einer SD-Karte zu speichern. Zur Auswertung kann die Speicherkarte entnommen werden und die aufgezeichneten Daten mit Zeit, Datum und Geschwindigkeit im PC ausgewertet werden. Mehrere Möglichkeiten der Datenauswertung stehen dabei zur Verfügung, wie Abspielen des gespeicherten Videos und damit visuelle Darstellung des Unfallherganges, dynamische Kartendarstellung unter Google Maps oder automatische Erstellung eines Berichtes zur Präsentation. Die Blackbox ist 8 cm lang und findet hinter der Windschutzscheibe oder dem Rückspiegel Platz. Die Kosten für ein Gerät liegen auf dem Niveau eines guten Navigationsgeräts. In der Markteinführungsphase wird an gewerbliche Kunden verkauft. Berufskraftfahrer, Außendienstmitarbeiter, Speditionsunternehmen, Rettungsdienste, Polizei, Fahrschulen und viele andere professionelle Autofahrer können bereits die Blackbox nutzen.