Bosch hat eine Kooperation mit dem chinesischen Internetkonzern Baidu sowie mit den Kartenanbietern Autonavi und Navinfo vereinbart, um Grundlagen für automatisiertes Fahren in China zu schaffen. Gemeinsam wollen die vier Unternehmen Informationen der Radar- und Videosensoren von Bosch aus Fahrzeugen für die Erstellung und Aktualisierung von Karten nutzbar machen. „Ohne hochgenaue Karten werden wir nicht automatisiert fahren können – nicht in China und nicht anderswo auf der Welt“, sagte Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer bei Bosch und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions, anlässlich der Auto Shanghai.

Bosch testet automatisiertes Fahren nun auch in China. Kooperationspartner Baidu verfolgt dabei auch eigene Pläne.

Bosch testet automatisiertes Fahren nun auch in China. Kooperationspartner Baidu verfolgt dabei auch eigene Pläne. Bosch

Der Konzern verfolgt einen offenen und standardisierten Ansatz. Die Daten der Bosch-Sensoren sollen für die Eigenlokalisierung von automatisiert fahrenden Fahrzeugen genutzt werden und sind mit den Kartendaten der drei Kooperationspartner kompatibel. Bis Ende dieses Jahres wollen Bosch, Autonavi, Baidu und Navinfo entsprechende Technologien vorstellen. Auch haben Bosch und Baidu ein Erprobungsfahrzeug auf Basis eines Jeep Cherokee für teilautomatisiertes Fahren auf chinesischen Autobahnen aufgebaut. Das Testauto ist mit zahlreichen Bosch-Komponenten ausgestattet. Dazu gehören unter anderem fünf Mittelbereichsradarsensoren und eine Multifunktionskamera für die Umfelderkennung sowie das Bremsregelsystem ESP und eine elektrische Servolenkung.

Jedoch hat Baidu auch eigene Pläne …

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