Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth, blickt optimistisch ins laufende Jahr.

Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth, blickt optimistisch ins laufende Jahr.Bosch Rexroth

Der Auftragseingang lag zum Jahreswechsel mit 7,2 Milliarden Euro um 22 % über dem Vorjahreswert. Damit ist das Unternehmen mit einem beachtlichen Auftragsbestand in das Jahr 2012 gestartet. Gleichwohl blicken die Verantwortlichen nur vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Grund ist die verhaltene Entwicklung des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland im ersten Quartal 2012 und das verlangsamte Wachstum in China. Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth, betont: „Wir gehen davon aus, dass wir schon im zweiten Halbjahr in Deutschland wieder ein Wachstum sehen werden.“ Da China sich in den vergangenen Jahren zum weltgrößten Markt für den Maschinen- und Anlagenbau entwickelt hat, eröffnen dort auch geringere Wachstumsraten als bisher zusätzliche Chancen für Umsatzsteigerungen. Weitere positive Impulse kommen zudem aus Brasilien, Russland, Indien sowie von einer konjunkturellen Erholung der USA. „Unter diesen Rahmenbedingungen werden wir aller Voraussicht nach das Wachstum der vergangenen Jahre auch in diesem Jahr fortsetzen – auch wenn es nicht so stark ausfallen wird wie 2011“, so Tragl.