"Wir sehen aber seit einigen Monaten eine Stabilisierung im Auftragseingang und gehen für das laufende Jahr wieder von Wachstum aus", sieht Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth Dr. Karl Tragl optimistisch in die Zukunft.

„Wir sehen aber seit einigen Monaten eine Stabilisierung im Auftragseingang und gehen für das laufende Jahr wieder von Wachstum aus“, sieht Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth Dr. Karl Tragl optimistisch in die Zukunft.

Den größten Umsatzrückgang verzeichnete das Unternehmen  in Europa. „Durch die langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau hatte sich diese Entwicklung im Auftragseingang bereits Ende 2012 abgezeichnet“, betont Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth. Das Unternehmen hatte ein schwieriges Jahr 2013 angekündigt. „Wir sehen aber seit einigen Monaten eine Stabilisierung im Auftragseingang und gehen für das laufende Jahr wieder von Wachstum aus“, so Tragl.

2013 war von einem weltweit abgekühlten Investitionsklima geprägt. Entgegen ersten Einschätzungen blieb die Investitionsbereitschaft auch im zweiten Halbjahr eher verhalten.  Die USA zeigten im Gegenzug eine erfreuliche Entwicklung, die jedoch allein nicht ausreichte, um an den Umsatz von 2012 anzuknüpfen. „Während wir in Asien 2013 eher einen kurzzeitigen Abschwung sahen, gehen wir in Europa davon aus, dass der Markt das Vorkrisenniveau 2008 erst wieder in einigen Jahren erreichen wird“, so Tragl. 

Trotz der schwachen Konjunktur 2013 hält das Unternehmen seine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf dem Vorjahresniveau. Das entspricht einem Umsatzanteil von 6,5 % und liegt somit über dem Branchendurchschnitt. In Summe stehen bei Bosch Rexroth drei große Trendthemen im Vordergrund: Erhöhte Energieeffizienz, gesteigerte Maschinensicherheit und Industrie 4.0.

Die endgültigen Geschäftszahlen für 2013 wird Bosch Rexroth am 7. Mai 2014 vorstellen und dabei einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben.