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Viele Safety-Lösungen basieren auf Hardware Komponenten die separat vom Steuerungsnetzwerk verdrahtet werden müssen. Dies führt zu kostenintensiver Verkabelung und eingeschränkten Diagnoseoptionen. Ein anderer Lösungsansatz setzt auf eine Safety-Steuerung die alle Signale entweder direkt oder über einen proprietären, sicheren Bus empfängt. Solche Systeme erfordern spezielle Kabel und eigene, sichere Buskomponenten, was wiederum zu zusätzlichen Kosten führt.

B&R hat jetzt mit der Ethernet Powerlink Safety Technology eine dritte Lösung entwickelt. Die offen gelegten, sicherheitstechnischen Mechanismen sind dabei in dem Datenübertragungsprozess implementiert. Dadurch lassen sich sicherheitsrelevante Daten über einen Standard-Feldbus übermitteln. Die Lösung erfüllt die Anforderungen nach IEC 61508 SIL Kat3 und benötigt keine spezielle Verdrahtung. Ein erheblicher Kostenvorteil.

Die EPL Safety Technology ist unabhängig vom Transportprotokoll und damit kompatibel mit anderen Feldbussen wie CANopen. Dank seiner Performance und Flexibilität bietet Powerlink eine Reihe von Vorteilen: Reduzierung von Verdrahtung, Vermeidung von Fehlern, Echtzeitfähigkeit, zehnfach kürzere Reaktionszeiten.