Das Tool Simscape-Language basiert auf Matlab und ermöglicht es Ingenieuren, wiederverwendbare Modelle von Komponenten und Systemen zu entwickeln.

Das Tool Simscape-Language basiert auf Matlab und ermöglicht es Ingenieuren, wiederverwendbare Modelle von Komponenten und Systemen zu entwickeln.

Der effizienten Entwicklung will die Software-Schmiede The MathWorks Rechnung tragen: Nicht nur das Model-Based-Design soll das Leben eines Entwicklers erleichtern, sondern auch weitere Konzepte wie Rapid-Prototyping, die Generierung von Embedded-C-Code direkt aus Matlab oder die automatische Testvektorerzeugung. „Diese Themenbereiche repräsentieren das breite Anwendungsspektrum unserer Softwarelösungen“, holt Joachim Schlosser, Senior Team Leader Application Engineering von The MathWorks aus, um gleich nachzusetzen: “Im Zentrum vieler dieser Anwendungen steht Model-Based-Design, das eine durchgängige Systementwicklung von der Spezifizierung, über die Modellierung und Simulation bis zum Testen und zur Implementierung der Anwendung ermöglicht.“ Durch den modellbasierten Ansatz und die Simulation sollen Anwender bereits sehr früh im Entwicklungsprozess wertvolle Erkenntnisse über ihr System erhalten, wodurch sie Fehlentwicklungen vermeiden können. „Das spart Entwicklungszeit und Kosten“, wirbt der Fachmann. Mit „Simscape Language“ stellt der Hersteller ein neuartiges Feature vor, eine Art Programmiersprache zur textlichen Entwicklung einer Autorensoftware für Komponenten, Domänen und Bibliotheken der physikalischen Modellierung in Simulink-Umgebungen. Diese Funktion ist im Tool „Simscape“ integriert und erweitert dadurch Simulink um die Möglichkeit der Modellierung und Simulation von mechatronischen und bzw. oder Mehrdomänen-Systemen durch die Nutzung eines physikalischen Netzwerk- oder nicht kausalen Modellierungsansatzes. Überdies steht dem Anwender die jüngste Matlab-Release 2008b zur Verfügung: „Diese Versionen von Matlab und Simulink beinhalten Funktionen und Features, die den aktuellen Herausforderungen in der Entwicklung begegnen“, freut sich Joachim Schlosser. Gemeint sind erweiterte Möglichkeiten der Modellierung von Regelstrecken und verbesserte Einbettung von automatisch generiertem Code in andere Softwareumgebungen. (rob)