Reinhard Ploss erklärt Angela Merkel die Struktur eines Leistungshalbleiters auf einem 300-mm-Dünnwafer. V.l.n.r: Dr. Reinhard Ploss, Stanislaw Tillich, Dr. Angela Merkel, Prof. Dr. Johanna Wanka sowie eine Mitarbeiterin von Infineon.

Reinhard Ploss erklärt Angela Merkel die Struktur eines Leistungshalbleiters auf einem 300-mm-Dünnwafer. V.l.n.r: Dr. Reinhard Ploss, Stanislaw Tillich, Dr. Angela Merkel, Prof. Dr. Johanna Wanka sowie eine Mitarbeiterin von Infineon.Infineon

Gemeinsam mit Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon Technologies, der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich diskutierte sie die politischen Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Entwicklung und Fertigung in Deutschland.

Infineon betreibt in Dresden mit rund 2.000 Mitarbeitern einen der größten und modernsten Fertigungs- und Technologieentwicklungsstandorte des Unternehmens. Einen Einblick in eine existierende Industrie-4.0-Fertigung bekam die Bundeskanzlerin per Live-Schaltung in die laufende Fabrik, bei der sie sich mit Mitarbeitern des Unternehmens austauschen konnte. Den Besuch rundete eine Vorführung im Analyse- und Charakterisierungslabor ab, in dem die Chipstrukturen per Transmissionselektronenmikroskop bis auf die Ebene einzelner Atomlagen untersucht werden können. In den vergangenen fünf Jahren hat Infineon in Dresden rund 600 Millionen Euro investiert. Zum einen flossen die Mittel in die Fertigung auf 200-mm-Silizumwafern, zum anderen baut Infineon derzeit in Dresden eine Hochvolumen-Produktion für Leistungshalbleiter auf 300-mm-Dünnwafern auf.