„In unserer IT-Strategie der Vielfalt hat Open-Source-Software einen wichtigen Platz eingenommen“, erklärt die Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, Brigitte Zypries (Bild). „Wir wollen keine Monokultur in der öffentlichen Verwaltung, auch nicht bei Betriebssystemen. Aus dem Bereich der Ökologie wissen wir: Monokulturen können große Schäden anrichten. So ist es auch bei Betriebssystemen und Office Produkten.“


Auch Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi betonte die Unterstützung ihres Ministeriums für Freie Software: „Ein zunehmend wichtiges Element unserer Strategie ist deshalb – nicht erst seit heute – die Unterstützung der Open-Source-Bewegung in Deutschland, in Europa und weltweit.“ Weiterhin unterstrich die Staatssekretärin, dass mehr Wettbewerb im Bereich der PC-Betriebssysteme auch der Datensicherheit zugute komme. „Open Source hat eine wichtige Funktion bei der Herstellung von mehr Wettbewerb auf dem Softwaremarkt. Open Source ermöglicht es, Wettbewerb und Kommunikationsfähigkeit unterschiedlicher Software-Lösungen sicherzustellen. Das Open-Source-Betriebssystem setzt sich mehr und mehr durch – gegen Microsoft-Windows und andere proprietäre Betriebssysteme. Es läuft stabiler, ist billiger und kann den jeweiligen Bedürfnissen der Nutzer dank seines offenen Quellcodes besser angepasst werden. Zudem lässt sich Linux wesentlich besser gegen Angriffe von außen sichern“.